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Enterprise Mobility: Alle Führungskräfte wollen es, viel zu wenige kriegen es

03.04.2014 Nur die Minderheit unter den deutschen Führungskräften kann mit Mobilgeräten auf Unternehmens-Anwendungen zugreifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage unter 150 Managern des weltweit agierenden Anbieters von ERP-Lösungen IFS  .

Lediglich 21 Prozent derjenigen, die ein mobiles Unternehmensgerät zur Verfügung haben, können damit auf ERP-Funktionen zugreifen. Handelt es sich um "Bring-your-own-Devices"(BYOD), können sogar nur 5 Prozent ihre Business-Daten abrufen. Trotzdem halten 74 Prozent der Befragten den "Zugriff auf Unternehmens-Anwendungen" für am wichtigsten.
Immerhin haben sie Internet und Email - jenseits davon ist mobiler Zugriff auf Firmenanwendungen für viele Manager eher Wunsch als Wirklichkeit.
Immerhin haben sie Internet und Email - jenseits davon ist mobiler Zugriff auf Firmenanwendungen für viele Manager eher Wunsch als Wirklichkeit. (Grafik: IFS) Quelle: http://www.pr-com.de/de/pi/ifs-studie-offenbart-gro-es-investitionspotenzial-bei-mobilen-erp-anwendungen

Bei der Ausstattung mobiler Mitarbeiter mit mobilen Anwendungen offenbart die Studie damit einen erheblichen Investitionsbedarf auf Seiten der Unternehmen und ein entsprechend großes Potenzial für die Software-Branche. Die Basis dafür ist jedenfalls vorhanden, denn mittlerweile werden der großen Mehrheit der Führungskräfte (88 Prozent) in deutschen Unternehmen von ihrem Arbeitgeber Mobilgeräte zur Verfügung gestellt.

Wie zu erwarten, ist dabei das Notebook das am weitesten verbreitete Gerät. 91 Prozent derjenigen, die von ihrem Unternehmen mit Mobilgeräten ausgestattet werden, haben ein solches Device im Einsatz. Überraschend hoch ist der Verbreitungsgrad von Smartphones, die satte 86 Prozent dieser Gruppe von ihrem Arbeitgeber gestellt bekommen (Mehrfachnennungen möglich). Immerhin ein gutes Drittel erhält außerdem ein Tablet von seinem Unternehmen gestellt.

Interessant auch das Ergebnis der Umfrage hinsichtlich BYOD: 29 Prozent der Befragten gaben an, nicht nur vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Mobilgeräte, sondern auch ihre privaten mobilen Devices am Arbeitsplatz einzusetzen. Weitere 9 Prozent nutzen sogar ausschließlich ihre privaten Mobil-Devices. Das bedeutet, dass immerhin 38 Prozent aller Befragten BYOD-Geräte im Einsatz haben.
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