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Sieben Methoden, um Newsletter-Kampagnen zum Erfolg zu führen
20.12.2011 EMail-Marketing ist ein wichtiges Werkzeug in der Kundenkommunikation. Denn damit lassen sich vor allem ECommerce- und Dienstleistungs-Kunden effektiv und effizient ansprechen. In der Praxis gilt es jedoch einige Herausforderungen zu meistern, damit die Kampagnen außerordentlichen Erfolg erzielen.
Für ihr Onlinemarketing setzen Onlinehändler neben Suchmaschinenoptimierung (SEO), Preisvergleichswebsites und Social-Media-Marketing vor allem den Newsletter-Versand ein. Wie eine Online-Umfrage von Ibi Research und dem Partnerkonsortium des ECommerce-Leitfadens ergeben hat, zählen die Hälfte (51 Prozent) der befragten Händler den Newsletter-Versand zu ihren Marketingaktivitäten. Allerdings setzen kleinere Händler (40 Prozent) weniger auf Newsletter als größere Händler (75 Prozent).
Während bei den mittleren und großen Unternehmen der Newsletter-Versand bei den Marketingmaßnahmen auf Platz vier steht, sehen kleine Unternehmen den Newsletter-Versand in der Wichtigkeit auf Platz acht. Dabei setzen knapp 60 Prozent mehrere Newsletter für verschiedene Zielgruppen ein. Mehr als ein Drittel der Händler verschickt monatlich einen Newsletter.
Bis der Newsletter auch zum Erfolg und zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung führt, ist es ein langer Weg. Zahlreiche strategische und rechtliche Aspekte müssen beim Newsletter-Marketing beachtet werden, sonst kann es schnell zu Abmahnungen oder Imageeinbußen kommen.
Die wichtigsten Meilensteine zum EMail-Newsletter, die für ein erfolgreiches EMail-Marketing zu beachten sind, hat Nico Zorn , Geschäftsführer des Internet-Beratungsunternehmens Saphiron und Autor des EMail-Marketing-Blogs in einer Checkliste zusammengestellt.
1. Die sieben wichtigsten Punkte beim Newsletter-Anmeldevorgang
Der erste Schritt zu einer Newsletter-Bestellung durch den potenziellen Abonnenten entsteht durch den Anmeldevorgang. Dieser muss aus rechtlichen Gründen direkt vom Abonnenten bestellt werden. Je einfacher der Anmeldevorgang und je attraktiver der Nutzen, umso leichter wird es dem Abonnenten fallen, den Newsletter zu bestellen.
2. Schnelle Abmeldung leicht machen
Der Abmeldevorgang muss bei jedem EMail-Newsletter leicht zu finden und schnell umsetzbar sein. Auch hier spielen rechtliche Aspekte eine wichtige Rolle.
3. Zehn Tipps zur Umsetzung von Inhalten und Layout
Jedes EMail-Programm und jeder Webmail-Dienst stellt einen Newsletter unterschiedlich dar. Deswegen ist es wichtig, den Newsletter mit den gängigen Programmen und Diensten vor dem Versand zu testen. Auch die Schriftarten und -größen sowie die Struktur des Newsletters sollten vorab ausprobiert werden, um die Lesbarkeit zu prüfen. Nicht zu vergessen ist der vermehrte Abruf von E-Mails vom Smartphone aus. Der Newsletter sollte auch mobil leicht lesbar sein.
Ganz wichtig sind natürlich auch die Inhalte des Newsletters. Diese sollten für jeden leicht verständlich sein und auf Rechtschreibfehler geprüft werden. Bilder von Menschen mit den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen beleben einen Newsletter.
4. Die Betreffzeile als Türöffner
In der EMail-Flut spielt die Betreffzeile als Türöffner eine wichtige Rolle, denn der Empfänger wird den Newsletter nur öffnen, wenn der Inhalt für ihn relevant und von Nutzen ist. Vorsicht ist zudem geboten bei der Auswahl von Begriffen in der Betreffzeile. Bei einer zu reißerischen Wortwahl landet der Newsletter schnell im Spamordner.
5. Personalisierung und Individualisierung erhöhen den Erfolg
Vor allem im B2C-Bereich empfiehlt es sich Zielgruppen, Kundencluster und auch die individuelle Ansprache im EMail-Marketing einzusetzen. Je enger der Newsletter-Abonnent mit der Zielgruppe verbunden ist und je persönlicher die Ansprache ist, umso höher sind die Erfolgschancen.
6. Sechs Tipps für den erfolgreichen Newsletter-Versand
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Versand eines Newsletters? Die Untersuchung des ECommerce-Leitfadens "So steigern Onlinehändler ihren Umsatz" ergab, dass die beliebtesten Versandtage Dienstag und Freitag sind. Kleine Unternehmen nutzen eher das Wochenende, um den Newsletter-Kontakt mit ihren Kunden aufzunehmen. Die meisten Newsletter werden vormittags zwischen neun und zwölf Uhr verschickt.
7. Durch Newsletter-Analyse und -Optimierung den Erfolg verbessern
Nach einer Newsletter-Kampagne empfiehlt es sich, die Öffnungs- und Klickraten zu analysieren, die Entwicklung der Abonnentenzahl und Abmeldungen wie auch die Bouncerate zu beobachten. Zudem ist es wichtig, die Konversionsrate des Newsletters zu ermitteln, schließlich soll der Newsletter zur Bestellung und zum Kauf führen.
iBusiness-Autor Nico Zorn ist Geschäftsführer des Management- und Technologieberatungsunternehmens für Online Business Development, Saphiron .
