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Beauty-Commerce: So kaufen Kunden Kosmetik online
12.04.2016 Die Online-Umsätze mit Schönheits- und Körperpflegeprodukten in Europa werden bis 2019 weiterhin jährlich um mehr als acht Prozent steigen. Damit wächst dieser Kanal etwa viermal so schnell wie der stationäre Handel. Das prognostiziert die Unternehmensberatung A.T. Kearney auf Basis ihrer aktuellen Studie zu ECommerce-Trends bei Schönheits- und Körperpflegeprodukten.
Insbesondere innovative Anwendungen wie Online-Tests, mobile Hautbild-Apps, Beauty-Foren und Ratgeber-Communities bieten der Studie zufolge gute Chancen zur Differenzierung im Wettbewerb. Das gleiche gilt für bebilderte Produktbewertungen von Kunden oder kostenlose Muster als Bestandteil der Lieferung. Eine potenzielle Zielgruppe dafür sind insbesondere die 20 Prozent der Befragten, die bislang nicht online kaufen, weil sie die Produkte sehen, fühlen und testen wollen.
Insgesamt teilt die Studie die Zielgruppen nach Alter, monatlichen Ausgaben für Schönheit und Körperpflege (on- und offline), Experimentierfreude und Erwartungen beim Versand in fünf Typen ein:
- Klassische Kosmetik- und Pflegekunden (46 Prozent)
- Naturkosmetik-Fans (18 Prozent)
- Gesundheitsbewusste (17 Prozent)
- Modebewusste Fashionistas (9 Prozent)
- Beauty-Junkies (10 Prozent)
Neben individuell auf besondere Kundenwünsche zugeschnittenen Produkteigenschaften und -zusammensetzungen liegen Natur- und Pflanzenkosmetik im europäischen Onlinehandel stark im Trend: ein Großteil der Kunden kauft diese Produkte online, in Deutschland tun dies sogar 65 Prozent.
Amazon ist der Studie zufolge in Deutschland und Großbritannien eindeutig Marktführer unter den Shopping-Adressen für Make-up, Parfüm oder Duschgel. In Deutschland folgen Douglas , die Drogeriemarktketten Rossmann und Dm sowie Marken-Shops wie Nivea.de auf den weiteren Plätzen. Frankreich bildet eine Ausnahme: Hier liegt der nationale Anbieter Yvesrocher.fr auf Platz 1, gefolgt von Amazon.
