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Fast die Hälfte aller Sicherheitswarnungen sind Fehlalarme

19.07.2021 Unternehmen nutzen im Durchschnitt elf Tools für den Schutz von Webanwendungen und APIs und geben dafür jährlich über zwei Millionen Euro aus. Trotz dieser Investitionen verursachen diese Tools oft mehr Probleme, als sie lösen.

 (Bild: Adi Goldstein via Unsplash / TÜV-Verband)
Bild: Adi Goldstein via Unsplash / TÜV-Verband
Laut einer Studie von Fastly zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Anbieter einer globalen Edge-Cloud-Plattform, sind die von den Sicherheitslösungen generierten False Positives ein ebenso großes Problem wie erfolgreiche Angriffe auf die Sicherheit. Fast die Hälfte aller Security-Warnungen werden durch harmlose Geschäftsaktivitäten verursacht. 75 Prozent der Unternehmen wenden für sie mindestens genauso viel Zeit auf wie für tatsächliche Angriffe. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Enterprise Strategy Group (ESG) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser durchgeführt wurde, befragte Sicherheits- und IT-Fachleute aus 500 Unternehmen weltweit.

Die Umfrage deckt einen dringenden Bedarf an einem einheitlichen, modernen und vereinfachten Sicherheitskonzept auf. Befragte Unternehmen waren in den letzten zwölf Monaten durchschnittlich 60 erfolgreichen Angriffen ausgesetzt. Trotz dieser Bedrohungen schalteten 91 Prozent davon ihre Tools ab oder ließen diese im Logging- oder Monitoring-Modus laufen, weil sie Angst vor Fehlalarmen hatten. 82 Prozent derjenigen, die Tools deaktivierten, taten dies weniger als einen Monat nach der Implementierung. Wenn Fehlalarme vermieden werden könnten, würden 92 Prozent der Befragten es vorziehen, ihre Security Tools im Blocking-Modus zu betreiben.

Während Unternehmen auf der ganzen Welt vor der Aufgabe stehen, sich digital zu transformieren, kämpfen viele damit, einen angemessenen Schutz in neuen Anwendungsarchitekturen zu gewährleisten. Die Hälfte der Unternehmen gibt an, dass die Sicherheit von Webanwendungen und APIs schwieriger ist als noch vor zwei Jahren. Wesentliche Gründe dafür sind die Verlagerung zu öffentlichen Cloud-Diensten und API-zentrierten Anwendungen. 64 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass in den nächsten zwei Jahren die meisten oder alle ihrer Anwendungen APIs nutzen werden und machen sich Sorgen über Schwachstellen, Malware und Datenexfiltration, die auf diese Endpunkte abzielen. Während 93 Prozent der Befragten planen, eine konsolidierte Sicherheitslösung von einem einzigen Anbieter zu nutzen, tut dies derzeit lediglich 1 Prozent.

(AutorIn: Christina Rose )

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