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IT als Wachstumsbremse: Deutsche Firmen weit weg von agil

04.03.2019 Nur einer von sieben (14 Prozent) deutschen IT-Chefs denkt, dass seine Firma bereits agil arbeitet.

Das belegt Clouddienstleister Citrix   in einer aktuellen Umfrage. Die Gründe dafür sind einerseits in veralteter Infrastruktur zu suchen: 71 Prozent der Befragten geben an, dass die Infrastruktur, die sie beim Antritt ihrer Stelle vorfanden, ihre Arbeit erschwert. Andererseits wird die IT oft aber auch nicht genügend von der Unternehmensführung unterstützt. 54 Prozent der CIOs wünschen sich beispielsweise mehr Risikofreude bei technologischen Investitionen.

In der Umfrage geben 48 Prozent der CIOs an, dass eine unzureichende IT zu eingeschränktem Wachstum führt. Für 47 Prozent wird dadurch die Produktivität eines Unternehmens geschmälert. Jeder dritte IT-Verantwortliche sieht zudem die Zukunft der eigenen Firma dadurch gefährdet, dass die Technologie nicht zuverlässig funktioniert.

Das dürfte sich in Zukunft noch verstärken, da alle Prozesse im gesamten Unternehmen immer mehr von digitaler Technologie abhängen - auch außerhalb der IT. Das zeigt sich auch daran, dass die befragten CIOs das Internet der Dinge (52 Prozent) und Industrie 4.0 (43 Prozent) für die aktuell wichtigsten Technologien halten. Diese beziehen sich jeweils auf das gesamte Unternehmen und finden nicht nur in der IT-Abteilung statt.
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