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Rare Fast-Optimisten
03.11.2008 Die Autohersteller sind wie Kunden aus anderen Branchen derzeit insgesamt verunsichert. Möglicherweise wird diese Unsicherheit noch bis ins Frühjahr anhalten.
Erst Ende Oktober veröffentlichte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auf seiner Website die 'neun ökonomischen Gesetze der Werbung'. Agenturen, die bei den Werbungtreibenden auf gleichbleibende oder steigende Etats hoffen, können sie als Argumentationshilfe nehmen. Die Erfahrung aus der Werberezession der Jahre 2002/3 über möglichst viele Branchen hinweg zeige, so der Verband: Hinzugewonnen hätten vor allem jene Firmen, die Markenpflege durch Kontinuität in ihren Werbeinvestitionen betrieben hatten. Dennoch gesteht auch der ZAW ein, es gebe kein Patentrezept in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
Keiner will der erste sein, der Kürzungen bekannt gibt. Genauso ziert man sich aber, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Also werden nicht nur die Autobauer möglichst spät entscheiden, ob sie an den Stellschrauben ihrer Etats drehen müssen. Deshalb sind Aussagen wie die von Porsche oder Citroën in der momentanen Situation schon die von raren Fast-Optimisten.
