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Klimawandel: Jeder zweite Deutsche hofft auf die Digitalisierung

11.12.2018 Fast die Hälfte der Bundesbürger hält den Klimawandel für das drängendste Problem unserer Zeit - und jeder Zweite ist sich sicher, dass die Digitalisierung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  . 43 Prozent der Befragten geben an, der Klimawandel sei das größte und drängendste Menschheitsproblem, 35 Prozent halten ihn für eines der wichtigsten Probleme. Und jeder zweite Bundesbürger (49 Prozent) sagt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Jeder Vierte (25 Prozent) geht davon aus, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf die Veränderung des Klimas hat. Umgekehrt meint knapp jeder Fünfte (18 Prozent), dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft.

Die Bundesbürger haben dabei klare Vorstellungen, wie die digitalen Technologien dem Klimaschutz dienen können. So sagen 4 von 5 Befragten (84 Prozent), dass intelligente Stromnetze die Nutzung von regenerativen Energien wie Solar- und Windkraft fördern. Drei Viertel (77 Prozent) geben an, dass eine intelligente digitale Heizungssteuerung dafür sorgen kann, in Privatwohnungen den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Zudem sind zwei Drittel (67 Prozent) der Meinung, dass eine intelligente digitale Verkehrssteuerung Staus vermeiden kann und so der CO2-Ausstoß reduziert wird. Nur etwas weniger (59 Prozent) gehen davon aus, dass der sich CO2-Ausstoß zudem durch autonom fahrende Autos senken lässt.
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