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PPRO Group: Mehrheit der Deutschen Händler ignoriert internationale Zahlarten

04.03.15 Weit über die Hälfte der deutschen Handelsunternehmen, die ihre Waren teilweise oder vollständig über das Internet anbieten, wird den spezifischen Bezahlvorlieben internationaler Käufer nicht gerecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag der PPRO Group zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , einem Lösungsanbieter für elektronische Bezahlprozesse.

 (Bild: Ondrej Supitar/stocksnap.io)
Bild: Ondrej Supitar/stocksnap.io
Bild: Ondrej Supitar/stocksnap.io unter Creative Commons Lizenz by
Im Rahmen der Studie wurden 150 Händler aller Größen und Branchen rund um das Thema internationaler E-Commerce befragt. So bieten nur 34 Prozent der Befragten für Käufer aus dem Ausland spezielle Zahlungsverfahren an - beispielsweise den internationalen E-Wallet-Dienst MasterPass zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder landestypische alternative Bezahlarten wie das in den Niederlanden beliebte Echtzeit-Überweisungsverfahren i-Deal zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Dabei ist das Fehlen der gewünschten Zahlart einer der häufigsten Gründe für Kaufabbrüche.

Annähernd die Hälfte (47 Prozent) der befragten Unternehmen verliert mindestens zehn Prozent ihrer internationalen Kunden im Verlauf des Bezahlprozesses. Auf diese Weise büßen Händler einen bedeutenden Anteil ihres potenziellen Umsatzes ein, immerhin wird derzeit schon jede fünfte Transaktion von internationalen Kunden getätigt. Dabei investieren Shop-Betreiber bereits einen nennenswerten Anteil am Gesamtmarketingbudget in die Ansprache internationaler Zielgruppen, im Durchschnitt 17 Prozent.

Es gibt mehrere Gründe, warum Händler bei der Zusammenstellung ihres Zahlartenmix die Präferenzen von Auslandskunden nicht berücksichtigen. Zum einen sind alternative internationale Zahlverfahren vielen Händlern nicht geläufig: Mit MasterPass sind immerhin 57 Prozent der Händler vertraut, mit dem chinesischen Alipay zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und dem niederländischen i-Deal hingegen weniger als die Hälfte (46 bzw. 44 Prozent), und mit dem polnischen Przelewy 24 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser gerade einmal 38 Prozent.

Zum anderen halten gewisse Hürden Händler davon ab, neue Zahloptionen für Auslandskunden einzuführen. Zwei Drittel (65 Prozent) schrecken länderspezifische gesetzliche Vorschriften ab, ebenso viele die für die Transaktionsverarbeitung anfallenden Kosten. 52 Prozent der Händler sind zudem unsicher, welche Zahlverfahren für sie die richtigen sind.

(Autor: Dominik Grollmann )

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