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Bankgeschäfte finden überwiegend online statt
04.03.2015 Die Mehrheit der Kunden nutzen Überweisungen und Kontoabfragen inzwischen mehrheitlich das Internet: Insgesamt 63 Prozent verwenden Online-Banking für alltägliche Bankgeschäfte - bei digital-affinen Kunden sind es sogar 96 Prozent, so das Ergebnis der neuen Studie 'Digitale Revolution im Retail-Banking' von Roland Berger Strategy Consultants und Visa Europe .
Bankkunden stehen heute diverse Kanäle zur Verfügung - sei es der persönliche Berater in der Filiale, die Website, Broschüren, Callcenter oder Mobile-Banking. Doch auf dem Weg bis zum Kauf eines Bankprodukts wechseln Bankkunden den präferierten Kanal bislang nur selten: Wenn Kunden offline auf neue Bankprodukte aufmerksam werden, erfolgen 92 Prozent der Kaufabschlüsse ebenfalls offline. Wenn Kunden wechseln, dann meist von Online- zu Offline-Kanälen, denn im Internet mangelt es nach wie vor an adäquaten Abschlussmöglichkeiten. "Hier sollten Kreditinstitute handeln, um ihre Kundschaft bis zum Kaufabschluss digital zu begleiten", so die Studienautoren.
Auch Mobile-Banking wird immer relevanter: 6 von 10 Kunden interessieren sich für solche Angebote - altersübergreifend.
Doch trotz des zunehmenden Digitalisierungstrends sind Bankfilialen aus Kundensicht weiterhin relevant: Fast zwei Drittel der Befragten möchten zu komplexen Produkten in der Filiale beraten werden.
