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Mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt

12.08.2014 Unternehmensinvestitionen können die Start-up-Vielfalt in Deutschland beflügeln.

Verena Gründel, iBusiness
Die Basis der Unternehmen, die sich an Start-ups interessieren, wird breiter. Für die Start-ups die beste Nachricht dürfte sein, dass aus allen Branchen und Industriesektoren Konzerne in die Frühphasenfinanzierung einsteigen. Denn das belebt die Vielfalt der Start-up-Branche.

Während unabhängige Investorengesellschaften gern in Start-ups investieren, die thematisch mit der Mode gehen, die sie am besten möglichst schnell zum Verkauf oder IPO treiben können, suchen sich Industriekonzerne ihre Gründer nach anderen Kriterien aus. Hier ist vor allem wichtig, dass sie zum eigenen Geschäftsmodell passen. Das kann Hundefutter, Waschmittel oder Entgratungstechnologie für die Metallverarbeitung sein. Diese Themen unterliegen unter Umständen weniger der Mode ("Man investiert halt gerade nicht in Haustier-Start-ups"), dafür mehr dem konkreten Nutzen innerhalb der Konzerne.

Dabei liegt die Hoffnung nicht allein auf den dreißig DAX-Konzernen. Immerhin gibt es in Deutschland zum Beispiel rund 900 börsennotierte Aktiengesellschaften, die ebenfalls potenzielle Kapitalgeber und in allen möglichen Branchen unterwegs sind. Selbstverständlich sind die nicht alle händeringend auf der Suche nach Gründern, in die sie ihr Geld stecken können. Aber vielleicht lohnt es sich, mal die ein oder andere thematisch passende Klinke zu putzen. Denn etliche Unternehmen sind sich des Potenzials noch nicht bewusst, das hinter Start-up-Kooperationen steckt - noch nicht.
Thema:

Welche Start-up-Strategien Deutschlands Konzerne verfolgen

DAX-Konzerne fischen mehr denn je nach Start-ups. Denn der Innovationsdruck wächst. iBusiness hat die fünf innovativsten deutschen Großunternehmen ermittelt. Und herausgefunden, wessen Strategie am erfolgversprechendsten ist und wohin das meiste Geld fließt.

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Unter anderem die Commerzbank steckt 2014 erstmals etliche Million Euro in Start-ups (Bild:  Carsten Frenzl/Flickr)
Bild: Carsten Frenzl/Flickr
Bild:  Carsten Frenzl/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Unter anderem die Commerzbank steckt 2014 erstmals etliche Million Euro in Start-ups

Kommentar von Verena Gründel

Mehr Nachhaltigkeit und Vielfalt

Unternehmensinvestitionen können die Start-up-Vielfalt in Deutschland beflügeln.

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Verena Gründel, iBusiness (Privat)
Bild: Privat
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