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Neuer Cebit-Innovationspreis kürt vier Innovatoren

06.03.2013 Erstmals ist der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Cebit Innovation Award   für herausragende Entwicklungen in den Bereichen Design, Nutzerfreundlichkeit und Mensch-Maschine-Interaktionen vergeben worden. Vier Innovatoren können sich über die Auszeichnung freuen. Ihre Entwicklungen sind für ein außergewöhnliches Konzept für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und leichte, intuitive Interaktion ausgezeichnet worden.

Den ersten Platz und 50.000 Euro gewinnt Alexander Löffler aus Saarbrücken. Sein am Deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz   entwickeltes "Display as a Service" erlaubt die kabellose Vernetzung von Datenspeichern und Ausgabebildschirmen jeglicher Art - etwa zwischen Handy oder Tablet als Datenquelle und vom kleinen Fernseher bis zur Groß-Leinwand als Anzeigefläche. Die Fach-Jury zeigt sich beeindruckt davon, dass eine einzige Software-Applikation eine aufwändige Hardware-Architektur ersetzen kann.

Den mit 30.000 Euro dotierten zweiten Platz erreicht das Kooperationsprojekt von Dominikus Baur und Sebastian Boring , deren Entwicklung "See-Through Phone" beliebige Inhalte vom Mobiltelefon auf stationäre Bildschirme in der Umgebung übertragen und dort ferngesteuert abspielen kann.

Den dritten Preis und 10.000 Euro erhält Christian Zagel aus Nürnberg, der für den "Next Generation Fashion Store" mit der interaktiven Umkleidekabine und einem kostengünstigen Bodyscanner in wenigen Sekunden Kundinnen und Kunden vermisst. Das einfache Anprobieren mit Hilfe eines maßgenauen virtuellen Abbilds wird damit zur Realität.

Außerdem prämiert ist Matthieu Deru aus Saarbrücken für seine interaktive Fernseh-Applikation Swoozy  , die aus jedem Fernseher ein Smart-TV-Gerät machen kann, mit dem Sonderpreis "Young Innovator" und 10.000 Euro.
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