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Landkarte der Shopsysteme
05.12.2018 Am Ende lässt sich mit jedem Shopsystem ein funktionierender Onlineshop erstellen - doch die Unterschiede sind gewaltig.
Die in diesem Vergleich ausgewerteten Kriterien geben immerhin schon einen guten Überblick über die Positionierung und Ausrichtung der einzelnen Systeme. So lässt sich an der Verbreitung eines Shopsystems und an der Verteilung über die Top-1000-Ränge ablesen, wie spitz bzw. universell eine Software positioniert ist. Die Umsatzkategorie lässt eine Aussage über die Dienstleisterlandschaft und Investitionskosten zu.
Der Traffic eines Shops wächst in der Regel mit dem Umsatz - doch die Auswertung der Top-1.000-Liste zeigt auch, dass bestimmte Shops offensichtlich im hohen Lastbereich deutlich seltener eingesetzt werden. Und umgekehrt: Andere Shops sind gerade für hoch belastete Shops gut geeignet, werden aber trotzdem ab einer bestimmten Umsatzregion seltener eingesetzt. Betriebswirtschaftliche Aspekte wie Lizenzmodell oder Pflege- und Wartungskosten können in einem solchen Fall gegen das System sprechen.
An den Handelskanälen lässt sich ablesen, wie es um die Integrierbarkeit der Systeme bestellt ist. Versandhändler mit Printhistorie verfügen meist über gewachsene IT-Systeme, bestehende und deutlich komplexere Prozesse. Pure Player planen dagegen auf der grünen Wiese, starten mit einem geringeren Sortiment und achten schon bei der Planung auf optimale Abläufe.
Zuletzt kann ein Blick auf das Alter des Onlineshops bei der Beantwortung von drei Fragen helfen. Erstens: Ist das Shopsystem für Einsteiger geeignet? Zweitens: Hält es auch den wachsenden Ansprüchen stand, wenn der Shop eine gewisse digitale Reife erhält? Bietet es sich gar als Nachfolgesystem für eine Einstiegslösung an? Und drittens: Hat das System überhaupt eine Zukunft oder wird es nur noch von Altbesitzern verwendet, die jedes Jahr weniger werden?
