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Forschung: Gefühlsfernsehen soll das neue 3D werden

01.02.2011 Das Institut für Informationstechnologie an der Alpen-Adria-Universität    hat seine Forschungsergebnisse für ein Gefühls-Fernsehen vorgestellt. "Sensory Experience" verwendet neben einem Abspielgerät (wie einem TV-Gerät oder einem DVD-Player) zusätzliche Endgeräte. Das sind unter anderem Ventilatoren, Vibratoren, Klima- und Lichtanlagen. Diese Zusatzgeräte sollen beim Zuschauer dann Zusatzeffekte wie Explosionen, Erdbeben oder Sturm simulieren. Der Zuschauer soll damit eine noch intensivere Erfahrung erleben, als sie etwa 3D-Fernsehen/-Kino bietet.

Für die Wissenschaftler sind hier mehrere Fragestellungen von Interesse: Beispielsweise wie es möglich sein kann, automatisch die Inhalte des Films (beispielsweise einen Sonnenaufgang) mit der Funktionsweise der Endgeräte (in diesem Fall einer Lichtanlage) zu verknüpfen. Außerdem untersuchen sie derzeit, wie diese Form des Fernsehens von den Nutzerinnen und Nutzern wahrgenommen wird: Die Erlebnisse während des Konsums sind rein subjektiv und daher nur schwer quantifizierbar. Doch bereits die bisherigen Forschungsergebnisse haben gezeigt: Die Testpersonen haben die Zusatzeffekte als Qualitätssteigerung erlebt und multimediale Inhalte besser wahrgenommen.


Von 25. bis 26. Januar 2011 haben Markus Waltl, Christian Timmerer, Benjamin Rainer und Hermann Hellwagner ihre neuesten Erkenntnisse beim internationalen MPEG-V Awareness Event   in Daegu (Korea) vorgestellt. Christian Timmerer wurde zuletzt mit dem Förderungspreis für Naturwissenschaften und Technische Wissenschaften des Landes Kärnten ausgezeichnet.

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