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Mega-Trend Videokonferenzen: Im Auto, in Schein-Echt

20.05.2021 Hersteller und Marken sehen in verstärkter Nutzung von Videokonferenzen einen Trend, der die Pandemie überdauern wird. Das zeigen zwei neue Produkte, eines davon von einem Internet-Urgestein.

Project Starline ist eine Videokonferenzlösung auf KI Basis, die sich eines dreidimensionalen Modells des Gegenübers bedient und den Eindruck erwecken soll, man säße sich auch physisch gegenüber. (Bild: Google)
Bild: Google
Project Starline ist eine Videokonferenzlösung auf KI Basis, die sich eines dreidimensionalen Modells des Gegenübers bedient und den Eindruck erwecken soll, man säße sich auch physisch gegenüber.
Der Elektroautohersteller Faraday Future   nimmt das Wort mobiles Arbeiten wörtlich und baut seinem Edel-Elektroauto im Fond einen videokonferenztauglichen Bildschirm mit einer Diagonale von 27 Zoll (fast 69 Zentimeter) ein. Da die Teilnahme an Video-Meetings vom Auto aus in der Pandemie zu einem häufiger beobachteten Phänomen geworden   ist, zieht der Autohersteller die Konferenzen und macht Autos der Elektro-Generation zum mobilen Büro.

Google   indes hat auf seiner Entwicklerkonferenz I/O eine KI-basierte Software vorgestellt, die realistische Darstellungen in Videocalls auf ein neues Level heben soll: Dazu erstellt die Software ein 3D-Modell des Gegenübers, auf das Licht, Schatten und andere Umgebungsverhältnisse realistisch übertragen werden. Das Resultat, Project Starline   wird von Nutzern weniger als Display, denn als der Eindruck beschrieben, das reale Gegenüber durch ein geöffnetes Fenster zu sehen, berichtet Computerbild  .
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