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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Conclusion gründet Strategieberatung
27.01.2026 Der europäische Business-Transformation- und IT-Dienstleister Conclusion baut sein Portfolio aus und startet mit Conclusion Strategies eine neue strategische Beratungseinheit. Das Angebot richtet sich an Vorstände und Geschäftsleitungen größerer Unternehmen, insbesondere in der DACH-Region. Ziel ist es, strategische Beratung enger mit der operativen Umsetzung zu verbinden.
Fokus auf DACH und regulierte Märkte
Nach Angaben des Unternehmens startet die Einheit europaweit mit Schwerpunkten in Benelux, DACH und Iberia. Für den deutschsprachigen Raum sieht Conclusion wachsenden Bedarf: "Digitale Transformation hat im deutschsprachigen Raum hohe Priorität und Handlungsbedarf, von digitaler Innovation über Effizienzsteigerung bis hin zum Erfüllen regulatorischer Anforderungen. Gerade für das Top-Management großer Unternehmen gilt es, dabei ein Gleichgewicht zu finden zwischen Wachstum, Kostenkontrolle, gesellschaftlicher Verantwortung und digitaler Innovation", teilt der Digitaldienstleister mit.Gerade auf C-Level-Ebene entstehe dadurch ein Spannungsfeld zwischen Wachstum, Kostenkontrolle, technologischer Modernisierung und ESG-Vorgaben. Hier will Conclusion Strategies mit strategischer Leitlinienarbeit und Umsetzungssteuerung ansetzen.
Organisatorisch ergänzt die Neugründung die bestehende Struktur von Conclusion DACH, die im vergangenen Jahr von diva-e Conclusion und Conclusion Intelligence aufgebaut wurde. Diese Einheit bündelt operative Digital- und Datenkompetenzen im deutschsprachigen Markt und ist Teil der europäischen Wachstumsstrategie der Gruppe.
Brücke zwischen Strategie und Delivery
Kern des neuen Angebots ist laut Conclusion die Verzahnung von Strategiedefinition, Entscheidungsprozessen und konkreten Transformationsprogrammen. Conclusion Strategies soll dabei als zentrale Steuerungsinstanz zwischen Kundenseite und den spezialisierten Technologie- und Umsetzungspartnern innerhalb der Gruppe fungieren.Für Digitaldienstleister und Agenturen im Markt ist das Modell insofern relevant, als Conclusion damit versucht, sich früher im strategischen Entscheidungsprozess großer Unternehmen zu positionieren - und sich gleichzeitig Zugriff auf nachgelagerte Umsetzungsbudgets zu sichern.
Neuer Managing Director mit Beratungs- und Führungshintergrund
Geleitet wird Conclusion Strategies seit 1. Januar von Thijs Otto van Es. Der Manager verfügt nach Unternehmensangaben über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Strategie- und Transformationsprojekten auf Vorstandsebene. Zuletzt war er sieben Jahre Managing Director des niederländischen Fußballclubs FC Utrecht, wo er unter anderem an einer wirtschaftlichen und organisatorischen Neuausrichtung beteiligt war. Davor war er Mitinhaber der Strategieberatung House of Performance (heute Highberg).Van Es betont die Rolle von Führung und Organisationsverankerung bei Transformationsprozessen. Strategien müssten so konkretisiert werden, dass sie in Programme, Prioritäten und operative Initiativen übersetzt werden können: "Viele Führungskräfte wissen zwar, wohin sie wollen, doch der Weg dorthin bleibt oft unklar. Gleichzeitig braucht es dafür Führung und das Zusammenspiel der gesamten Organisation. Genau hier setzen wir an: Wir geben Orientierung, machen Entscheidungen greifbar und sorgen dafür, dass Strategien in der Organisation verankert werden", sagt Thijs Otto van Es.
Teil der Wachstumsstrategie bis 2030
Auch auf Konzernebene ordnet Conclusion die Neugründung strategisch ein. CEO Engbert Verkoren verweist darauf, dass Business-Transformation und IT-Services aus seiner Sicht eine frühe Einbindung in strategische Prozesse erfordern. Conclusion verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, bis 2030 einen Gruppenumsatz von zwei Milliarden Euro zu erreichen.Conclusion Strategies startet mit einem Kernteam und adressiert sowohl Bestandskunden als auch Neukunden, die Transformationsprogramme auf Vorstandsebene strukturieren und beschleunigen wollen.
