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Nielsen: T-Home steigert Onlinewerbeausgaben um 84 Prozent

21.10.2008 Nach Nielsen stiegen die Onlinewerbeausgaben in Deutschland deutlich - das Wachstum flachte aber im dritten Quartal etwas ab. Trotz aller Krisenzeichen: Die Finanzbranche gab mit 74,7 Millionen Euro den drittgrößten Betrag aus - drittgrößter Einzelspender bei Onlinewerbung war eine Bank.

Die Online-Bruttowerbeumsätze steigerten sich in den ersten drei Quartalen 2008 deutlich, so Nielsen Media Research  . Von Januar bis September wuchsen die Werbeeinnahmen des Mediums um 37,2 Prozent beziehungsweise 279 Millionen Euro auf 1,0 Milliarden Euro. Bei aller Freude zeigte das dritte Quartal eine vergleichsweisen starken Rückgang des Wachstums. Denn während die ersten beiden Quartale noch mit einem Plus von 43,6 Prozent beziehungsweise 39,4 Prozent abschlossen, verzeichnete das Investitionsvolumen im dritten Quartal 2008 nur ein Plus von 30,1 Prozent. "Trotz der abflachenden Wachstumsraten ist ein Ende des Online-Werbebooms noch lange nicht in Sicht. Mittlerweile als Bestandteil der ganzheitlichen Markenwahrnehmung anerkannt, werden weitere Werbe-Innovationen und neue Geschäftsmodelle aus diesem Bereich nicht lange auf sich warten lassen", so Ludger Wibbelt , Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH.

Stärkste werbungtreibende Branche im Internet mit einem deutlichen Werbevolumenvorsprung waren erneut die Online-Dienstleistungen mit 192,4 Millionen Euro, so Nielsen. 100 Millionen Euro weniger investierte die zweitplatzierte Branche Unternehmenswerbung (90,1 Millionen Euro), gefolgt von den Finanzdienstleistungen (74,7 Millionen Euro) und E-Commerce (55,0 Millionen Euro). Diese vier Branchen waren nicht nur die werbestärksten sondern auch werbeaktivsten Branchen und steigerten ihre Onlinewerbeinvestitionen zusammen um plus 139 Millionen Euro

Bei den Top-50-Online-Branchen reduzierten lediglich acht Branchen ihre Online-Bruttowerbeaufwendungen. Insgesamt senkten die Handelsorganisationen mit einem Minus von 27,8 Millionen Euro am drastischsten ihre Onlinewerbeinvestitionen, während die Branche der Computer- und Zusatzgeräte ein Minus von 4,8 Millionen Euro verzeichneten und somit am zweitstärksten ihre Online-Bruttowerbeaufwendungen reduzierten.

Als werbestärkstes Unternehmen im Internet zeichnete sich von Januar bis September 2008 T-Home Deutschland   aus. Das Unternehmen investierte in diesem Zeitraum insgesamt 30,0 Millionen Euro in seine Onlinewerbeschaltungen und erhöhte damit sein Onlinewerbebudget um knapp 84 Prozent. Als zweit- und drittstärkste werbungtreibende Unternehmen im Internet folgten Friendscout24   mit einem Bruttowerbevolumen in Höhe von 26,7 Millionen Euro sowie die Creditplus Bank   aus Stuttgart mit 26,2 Millionen Euro.

Im Ranking der beliebtesten Onlinewerbeformen haben sich laut Nielsen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 keine Veränderung ergeben: Die höchsten Onlinewerbeaufwendungen wurden von Januar bis September 2008 von den Werbungtreibenden für das Super Banner mit einem Anteil von 14,1 Prozent investiert sowie für die Onlinewerbeformen Skyscraper (11,0 Prozent), Wallpaper (8,3 Prozent), Rectangle (6,0 Prozent) und Medium Rectangle (5,2 Prozent).
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