Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Wer Frauen versteht, hat mehr Mitarbeiter

26.07.2018 Zu wenig Fachkräfte? Vielleicht liegt es auch einfach an der Attraktivität des Arbeitsplatzes, wenn Frauen einen so weiten Bogen um die Digitalbranche schlagen.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Ich möchte ja nicht schon wieder zynisch klingen, weil ich mich vor einem Jahr schon ähnlich geäußert habe. Aber wenn die Digitalbranche einmal wieder über Fachkräftemangel klagt, möchte man schon lachen. "Lieber Mann (schon rein rechnerisch werden sich fast nur Männer beklagen) - selbst schuld!". Es ist ja nicht so, dass sich eine Frau ihren Beruf nicht selbst aussuchen würde und selbst bestimmt, welchen Lebensweg sie verwirklichen will. Ob sie nun ausgerechnet in einer Branche arbeiten will, in der sie schlechte Aufstiegschancen und ungünstige Arbeitsbedingungen vorfindet und Beruf und Familie nicht unter einen Hut bringen kann? Vielleicht dann eher doch nicht.

Und damit kommen wir zum Kern des Problems. Man kann lange darüber streiten, ob und warum Frauen manche Berufe lieber ergreifen als andere. Vielleicht spielen geschlechtsspezifische Vorlieben eine Rolle, vielleicht mangelnde Förderung. Worüber man aber spätestens nicht mehr streiten kann: Strukturelle Hürden, ungleiche Bezahlung oder Nachteile in den Aufstiegschancen.

Mann muss natürlich nichts tun. Wer es sich aber leisten kann, auf mehr als 20 Prozent des Arbeitsmarktes zu verzichten (so hoch ist die Diskrepanz zwischen dem Anteil erwerbstätiger Frauen und dem Frauenanteil in Agenturen), hat es dann aber entweder nicht nötig - oder den Ruf nicht gehört. Auf jeden Fall sollte er leise weinen. Wie es sich für einen echten Mann ja auch gehört.
Thema:

Neue Zahlen: So frauenfeindlich ist die Interaktivbranche immer noch

Frauenquote in DAX-Unternehmen? Düster. Frauenquote in der digitalen Wirtschaft? Düsterer geht's nimmer! Egal ob bei Interaktivagenturen, bei SEOs oder deutschen Onlineshops: Mit der Gleichstellung geht es nur in Tippelschritten voran. Die iBusiness-Studie zeigt, wo die Branche 2018 steht - und wohin sie sich bewegen müsste.

Weiterlesen
 (Bild: The U.S. National Archives)
Bild: The U.S. National Archives
Bild: The U.S. National Archives unter Creative Commons Lizenz by

Kommentar von Dominik Grollmann

Wer Frauen versteht, hat mehr Mitarbeiter

Zu wenig Fachkräfte? Vielleicht liegt es auch einfach an der Attraktivität des Arbeitsplatzes, wenn Frauen einen so weiten Bogen um die Digitalbranche schlagen.

Weiterlesen
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.