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Nicht der Preis ist das Entscheidende

11.02.2019 Klar, billig verkaufe kann jeder. Aber wish auf die Preise zu reduzieren, wäre ein Fehler. Die App kann mehr.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Wer auf Impulskauf setzt, muss natürlich das richtige Sortiment kennen. Der Preis ist dabei durchaus ein sehr wichtiger Faktor: Kaufimpulse löst man am einfachsten niederschwellig aus. Das ist eine Binse.

Trotzdem lehren die Schnäppchenportale weit mehr, als dass billig immer gut verkauft. Die wichtigste Erkenntnis ist: Auch online funktionieren Impulskäufe. Übertriebene Rabatte, Gamification, limitierte Warenbestände, Zeitdruck, Couponing, sozialer Druck - wer lernen will, wie Hochdruckverkauf funktioniert, findet in der Wish-App das ideale Lehrbuch.

Viel wichtiger aber ist noch: Der Erfolg beweist, dass diese Maßnahmen auf einen fruchtbaren Boden fallen. Die Generation Smartphone ist offensichtlich bereit für solche Shopping-Konzepte. Die Verbraucher suchen den digitalen Grabbeltisch. Und das ist - anders als das extrem billige China-Porto - eine nachhaltige Entwicklung.
Thema:

Wish & weg: Wie Chinas Direktimporte deutsche Händler prägen

Sensationell billig, oft schrottig, aber super erfolgreich: Plattformen a la wish.com mischen den Markt mit Direktverkäufen aus China auf. Nicht alles, was es dort gibt, ist gut - aber deutsche Händler können viel lernen.

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Aus Chinas oder Hongkongs Hafen lassen sich Warensendungen oftmals billiger nach Deutschland versenden als Inlands - das hinterlässt Spuren im Handel. (Bild: skeeze / pixabay.com)
Bild: skeeze / Pixabay
Aus Chinas oder Hongkongs Hafen lassen sich Warensendungen oftmals billiger nach Deutschland versenden als Inlands - das hinterlässt Spuren im Handel.

Kommentar von Dominik Grollmann

Nicht der Preis ist das Entscheidende

Klar, billig verkaufe kann jeder. Aber wish auf die Preise zu reduzieren, wäre ein Fehler. Die App kann mehr.

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
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