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Studie: 2007 weniger Firmeninsolvenzen als noch im Vorjahr
03.01.2007 Einer aktuellen Studie zufolge beruhigt sich das Insolvenzgeschehen in der deutschen Firmenlandschaft jetzt offensichtlich. So ist in diesem Jahr mit deutlich weniger Firmenpleiten zu rechnen als noch 2006.
Für eine Firmenpleite gibt es der Studie zufolge übrigens in der Regel mehr als nur einen einzigen Grund. Im Rahmen einer Studie der Universität Bremen haben Wissenschaftler über 300 Geschäftsführer befragt, gegen deren Unternehmen zuvor ein Insolvenzverfahren eröffnet worden war. Das Ergebnis: Die ehemaligen Unternehmenslenker haben insgesamt über 1.200 Gründe für ihr Scheitern genannt. Im Schnitt also 3,8 Ursachen pro Fall. Dagegen haben lediglich 26 Befragte nur eine einzige Ursache genannt.
Die häufigste Ursache für eine Insolvenz ist eine mangelhafte Kapitalausstattung (62,1 Prozent der Nennungen). Häufig verantwortlich machen Geschäftsführer auch Zahlungsrückstände oder Zahlungsausfälle (51,1 Prozent der Nennungen) sowie die "konjunkturelle Lage" (46 Prozent der Nennungen).
