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Studie: 2007 weniger Firmeninsolvenzen als noch im Vorjahr

von sr

03.01.2007 Einer aktuellen Studie zufolge beruhigt sich das Insolvenzgeschehen in der deutschen Firmenlandschaft jetzt offensichtlich. So ist in diesem Jahr mit deutlich weniger Firmenpleiten zu rechnen als noch 2006.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
In Deutschland wird die Zahl der Gesellschaftsinsolvenzen in diesem Jahr erneut sinken. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie des Inkasso-Unternehmens Seghorn  . Demnach erwartet das Unternehmen in diesem Jahr in etwa 9.000 Gesellschaftsinsolvenzen. Das entspricht einem Rückgang von rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2006: 9.400 Insolvenzen). Bereits im Jahr 2006 hatte die Zahl der Gesellschaftsinsolvenzen um sieben Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 abgenommen. "Nach mehreren Jahren der harten Auslese beruhigt sich das Insolvenzgeschehen in der deutschen Firmenlandschaft offensichtlich immer weiter", erklärt Seghorn-Geschäftsführer Stephan Jender.

Für eine Firmenpleite gibt es der Studie zufolge übrigens in der Regel mehr als nur einen einzigen Grund. Im Rahmen einer Studie der Universität Bremen   haben Wissenschaftler über 300 Geschäftsführer befragt, gegen deren Unternehmen zuvor ein Insolvenzverfahren eröffnet worden war. Das Ergebnis: Die ehemaligen Unternehmenslenker haben insgesamt über 1.200 Gründe für ihr Scheitern genannt. Im Schnitt also 3,8 Ursachen pro Fall. Dagegen haben lediglich 26 Befragte nur eine einzige Ursache genannt.

Die häufigste Ursache für eine Insolvenz ist eine mangelhafte Kapitalausstattung (62,1 Prozent der Nennungen). Häufig verantwortlich machen Geschäftsführer auch Zahlungsrückstände oder Zahlungsausfälle (51,1 Prozent der Nennungen) sowie die "konjunkturelle Lage" (46 Prozent der Nennungen).
Thema: Studie: 2007 weniger Firmeninsolvenzen als noch im Vorjahr

Kommentar von Susan Rönisch

Interaktiv-Pleiten sind dennoch wahrscheinlich

2007 wird es weniger Firmeninsolvenzen in Deutschland geben: Das sind doch mal gute Nachrichten. Eigentlich. Doch gerade in der Interaktiv-Branche könnte sich durchaus ein gegensätzliches Bild abzeichnen. Und es zu mehr Firmenpleiten als im Vorjahr kommen.

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 (Hightext)
Bild: Hightext
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