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Prognose: Deutscher Computerspiele-Markt schlägt USA und England

13.07.2011 In der aktuellen Studie Games Markt Revenue Report 2011   prognostiziert das Marktforschungsinstitut Newzoo   dem deutschen Spielemarkt für 2011 Einnahmen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von sechs Prozent. Damit steht Deutschland im internationalen Vergleich bestens dar. Dem amerikanischen Markt wird in diesem Jahr ein Minus um drei Prozent vorausgesagt. Auch der Markt in Großbritannien büßt der Studie zufolge ein Prozent ein.

Konsolen- und PC-Spiele können sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und den USA weiterhin auf dem deutschen Spielemarkt behaupten und stellen die stärksten Marktsegmente. Die 36 Millionen aktiven Gamer in Deutschland spielen pro Tag insgesamt 47 Millionen Stunden. Mehr als die Hälfte der Spieldauer entfällt dabei mittlerweile auf Online- und Mobile-Games.

Der stärkste Anstieg wird für PC-Spiele in der digitalen Distribution (+37 Prozent) und MMO Games (+23 Prozent) erwartet, gefolgt von ebenfalls signifikanten Wachstumsschüben für Mobile Games (+12 Prozent) und Social Games (+8 Prozent). Lediglich minimale Veränderungen werden für den Verkauf von Konsolenspielen (+2 Prozent) und PC-Spielen im stationären Handel (+4 Prozent) erwartet. Der einzige Verlierer ist das Marktsegment der Casual Games Portale (-10 Prozent).

Peter Warman , CEO und Mitgründer von Newzoo, kommentiert: "Der starke Aufschwung der deutschen Wirtschaft spiegelt sich auch in den Ergebnissen unserer Studie wider. Neue Plattformen kommen in Deutschland sehr gut an. Der deutsche Durchschnitts-Spieler ist mittlerweile auf vier verschiedenen Plattformen aktiv. Ferner hat sich die durchschnittliche Spielzeit der Deutschen innerhalb der letzten zwei Jahre auf 6,4 Stunden pro Woche verdoppelt."


 (Bild: Newzoo)
Bild: Newzoo



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