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Daten-Verweigerung: Die drei häufigsten Ausreden von Marketing-Chefs
22.07.2015 Trotz Big Data und Analytics vertrauen vier von zehn Marketingverantwortlichen in Deutschland lieber ihrem Bauchgefühl; nur etwas mehr als jeder Dritte (37 Prozent) setzt bereits auf die validen Erkenntnisse einer Daten-Analyse. Das hat der aktuelle Adobe Digital Roadblock Report 2015 ermittelt. Der Bauch ist nur eine von den drei Top-Ausreden, die Daten-Verweigerer gerne anführen.
- Ausrede eins: "Niemand weiß, wie es geht"
Fehlende Analyse-Erfahrungen führen häufig dazu, dass sich in den Unternehmen erst gar nicht an die datenbasierte Kampagnenoptimierung herangetraut wird. Laut "Adobe Roadblock Report 2015" fehlt es 21 Prozent der deutschen Marketingentscheider an entsprechenden Weiterbildungsangeboten in neuen Marketing-Skills. - Ausrede zwei: "Unser Unternehmen ist dafür nicht richtig aufgestellt"
Als nicht minder große Hürde, die den Marketer in seinen Optimierungsbemühungen blockiert, werden dem "Adobe Roadblock Report 2015" zufolge auch die unzureichenden Strukturen im eigenen Unternehmen (14 Prozent) angesehen. Und damit haben sie nicht ganz unrecht: Übergreifende Teamstrukturen und ganzheitliche Prozesse sind zweifelsohne wichtige Voraussetzungen, um die Potenziale der datenbasierten Kampagnenoptimierung bestmöglich auszuschöpfen. Doch davon muss so manch CEO erst noch überzeugt werden. - Ausrede drei: "Mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht"
Zugegeben: Manchmal sind es auch das richtige Bauchgefühl und die langjährigen Erfahrungen eines Marketingverantwortlichen, die Kampagnen zum Erfolg führen. Über die volle Strecke einer Kampagne aber wäre es geradezu fahrlässig, sich allein auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Dafür ist das Marketing zu schnell und heterogen geworden. Allein die Customer Journey hat dramatisch an Dynamik gewonnen, lineare Prozesse gehören der Vergangenheit an. Marketingverantwortliche stehen heute vor einer wahren Touchpoint-Odyssee der meist mobilen Kunden, die dringend eine ganzheitliche Betrachtung erfordert.
