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KI kann das Geschäft von Banken deutlich verbessern
24.04.2018 Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) in der Finanzdienstleistungsbranche nimmt zu. Laut einer neuen Studie von Squirro haben 83 Prozent der Banken KI- und ML-Lösungen evaluiert und 67 Prozent setzen sie bereits aktiv ein.
Der Einsatz von KI und maschinellem Lernen, um neue Leads und Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren, ist für Banker von entscheidender Bedeutung. 87 Prozent der Befragten gaben an, dass es sehr hilfreich wäre, wenn eine KI-Lösung geschäftsrelevante Ereignisse erkennen könne, die zur Zusammenarbeit mit einem Kunden und zum Abschluss eines Geschäfts führen. Banker sind sich darüber im Klaren, dass KI-gestützte Erkenntnisse eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, Marktereignisse zu antizipieren, um dem Wettbewerb stets einen Schritt voraus zu sein. Für 84 Prozent der Befragten ist eine Echtzeit-360-Grad-Sicht auf Kunden, die interne und externe Daten kombiniert, entweder wichtig (17 Prozent) oder sehr wichtig (67 Prozent).
Die Studie verdeutlicht auch, dass eine große Mehrheit der Banker KI-Einblicke mit Hilfe vorhandener Methoden erhalten und KI so weit wie möglich in aktuelle Arbeitsabläufe integrieren möchte. Alle Befragten wünschen sich KI-gesteuerte Empfehlungen per E-Mail, während 83 Prozent sie in ihrem CRM-System erhalten wollen. Nur 17 Prozent bevorzugen KI-getriebene Empfehlungen über das Smartphone. Das unterstreicht, in welch hohem Ausmaß Corporate Financial Services (FS) nach wie vor eine Desk-basierte Branche ist.

