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Ein Jahr Homeoffice: Agenturnachwuchs zieht positive Bilanz
02.06.2021 Die Pandemie hat das Arbeiten in Agenturen verändert. Eine Umfrage unter Agenturnachwuchskräften zeigt: Die meisten (65 Prozent) kommen mit der neuen Arbeitsrealität gut zurecht.
Knapp zwei Drittel der TeilnehmerInnen geben an, (sehr) zufrieden mit den durch Covid-19 bedingten Veränderungen ihrer Arbeitswelt zu sein (sehr zufrieden 9 Prozent, zufrieden 56 Prozent). Lediglich acht Prozent der Befragten sind damit unzufrieden. Die Auswirkungen des Homeoffice auf die persönliche Arbeitsweise bewertet der Branchennachwuchs differenzierter: Während manche etwa das Wegfallen des Arbeitsweges positiv sehen, nannten andere den geringeren direkten Kontakt mit den KollegInnen als negative Auswirkung.
Agenturen kommen gut zurecht
In vielen Agenturen war die Möglichkeit zum Homeoffice bereits ein fester Bestandteil in der Organisation, wie schon der jüngste 'Agenturen als Arbeitgeber' -Report 2020 der GPRA zeigt. "Die GPRA-Agenturen hatten in der pandemiebedingten Ausnahmesituation somit einen echten Vorteil, denn sie haben schon lange damit begonnen, flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen, um sich an die unterschiedlichen Lebensphasen ihrer MitarbeiterInnen anzupassen", so Jelena Mirkovic, Geschäftsführerin von komm.passion und Präsidiumsmitglied der GPRA.Als dann durch die neu eingetretene Situation der Arbeitsschwerpunkt komplett und dauerhaft ins Homeoffice verlegt werden musste, haben Agenturen mit ihren MitarbeiterInnen kreative Wege gefunden, mit dieser Situation umzugehen - das zeigt sich auch in der aktuellen Umfrage. So geben die befragten Young Professionals an, dass beispielsweise regelmäßige Teamcalls, gemeinsame digitale Mittagspausen und Coffee-Breaks geholfen haben, ihren Arbeitsalltag im Homeoffice zu gestalten. Für den fehlenden persönlichen Austausch im Team halfen neben Corona konformen Rückkehrregelungen in die Büros auch virtuelle After-Work-Events wie Spieleabende, Cocktail Nights oder Mystery Calls mit AgenturkollegInnen.
Auch Fortbildungen blieben trotz Ausnahmesituation 2020 in fast allen Agenturen ein Bestandteil des Agenturlebens: Fast drei Viertel der befragten Young Professionals (73 Prozent) haben an ihrer Fortbildung arbeiten können, z.B. mittels interner Trainings/Workshops (54 Prozent), virtueller Konferenzen (27 Prozent) oder externer Trainings/Workshops (22 Prozent).
