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Personaler setzen auf Social Communities
17.09.2008 Web 2.0 gewinnt bei den Human-Ressource-Abteilungen an Bedeutung. Etwa ein Drittel der US-Unternehmen schaut in den Social Communities nach den Profilen der Bewerber oder plant dies in Bälde. Eine deutsche Untersuchung zum Thema folgt in Kürze.
Der US-Trend zeigt, dass die 3.100 befragten Personalverantwortlichen die neuen Quellen häufiger nutzen, als noch vor kurzer Zeit. Während 2006 elf Prozent der Personaler in LinkedIn und Co forschten, sind es nun fast doppelt so viele. Derzeit 21 Prozent suchen in Social Networks nach den benötigten Informationen über ihre Bewerber. Neun Prozent der Rekrutierer wollen künftig in Netzwerken recherchieren.
In den Social Networks siebten die Personaler ganz schön aus. Ein Drittel der Manager lehnte aufgrund der dort gefundenen Informationen Bewerber ab. Die Gründe reichten von schlechtem Kommunikationsstil, Verleumdung von Arbeitgebern oder Kollegen, über nicht korrekt angegebene Qualifikationen, Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse oder Religion, Verbindung zu Straftaten oder das Preisgeben vertraulicher Informationen. Mehr als ein Fünftel störte allein der Benutzername, den sich ein Bewerber ausgesucht hatte. Begründung: Das wirke unprofessionell.
Es gibt natürlich auch eine gute Kehrseite der Medaille: Ein Viertel der Personaler fand in einem Social Network Bewerber, deren Darstellung sich vorteilhaft auswirkte.
