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Produkt-Watch: Agenten-Mainstream

13.06.2014 Bislang waren Agentenlösungen ein Zukunftsthema, doch nun verlassen die intelligenten, virtuellen Assistenten das Reich der Projektion und siedeln sich in alltäglichen Produkten vom Smartphone bis zum Browser an - und werden auch bald das Internet der Dinge erobern.

Virtuelle Assistenten verlassen das Feld der Zukunftsvision und erobern den Alltag (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Virtuelle Assistenten verlassen das Feld der Zukunftsvision und erobern den Alltag

So sieht sich Microsoft unter Zugzwang, um Apples Konkurrenz-Produkt Siri eine eigene Agentenlösung gegenüberzustellen: Cortana beantwortet auch umgangssprachlich formulierte Fragen, gespeist mit dem Wissen der Microsoft-Suchmaschine Bing. Google wiederum spendierte zuletzt seinem Browser Chrome auch auf dem Desktop einen Sprachassistenten, der einfache Aufgaben - wie Kalendereinträge - selbstständig erledigen kann. Für Mobilgeräte gibt es hier schon länger den Assistenten Now.

Auch abseits solcher großen Player tut sich viel: Das Start-up Refresh etwa bietet eine App, die Nutzern vor Terminen Gesprächsthemen für die dort anwesenden Kontakte vorschlägt. Dafür recherchiert die App online, welche Spuren die Kontakte im Web hinterlassen haben.

Auch Googles Datenbrille Glass ist kaum an virtueller Assistenz vorbeizudenken. Zu durch Gesichtserkennung identifizierten Kontakten könnte Glass Infos zusammenstellen, betrachtet der Nutzer eine Bushaltestelle, könnte Glass Abfahrtszeiten einblenden.

Der Big-Data-Hype und das Internet der Dinge machen außerdem immer mehr Daten verfügbar, die Basis für funktionierende Agentenlösungen sind.

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