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Gääähn - Studie zeigt, wie langweilig Online-Shopping geworden ist
03.04.2025 Laut einer neuen Studie von Criteo empfinden drei Viertel der KonsumentInnen Online-Shopping als funktional, aber wenig unterhaltsam. Die fehlende "Discovery" bremst das emotionale Einkaufserlebnis und damit auch das Markenwachstum.
Während früher das Entdecken neuer Produkte ein zentraler Bestandteil des Einkaufserlebnisses war, beklagen heute 36 Prozent der Befragten den Verlust unerwarteter Funde. Statt Überraschungen und Spontanität dominiert Bequemlichkeit: 61 Prozent shoppen online vor allem aus praktischen Gründen. Wenn es um emotionale Erlebnisse wie das Feiern besonderer Anlässe geht, bevorzugen nur 18 Prozent den Online-Kauf.
Marken unterschätzen die Bedeutung von Discovery
Während KonsumentInnen den Mangel an Inspiration und Erlebnis im E-Commerce beklagen, glauben 98 Prozent der befragten Marken-Verantwortlichen, dass ihre Strategien zur Produktentdeckung bereits wirksam sind. Allerdings sehen sich 79 Prozent durch Datenschutzbedenken eingeschränkt, wenn es darum geht, Discovery-Strategien weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sind 43 Prozent der KonsumentInnen bereit, ihre Daten für personalisierte Erlebnisse zu teilen unter der Voraussetzung von Transparenz und Vertrauen.Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle: 83 Prozent der Marken setzen auf KI-gestützte Tools, um das Nutzererlebnis zu verbessern und personalisierte Empfehlungen zu ermöglichen. Die Herausforderung besteht darin, Daten und Storytelling zu kombinieren, um den "perfekten Fund" für KonsumentInnen intuitiv und emotional ansprechend zu gestalten.
Für die Studie wurden 6.000 KonsumentInnen und 600 Führungskräfte von Marken in sechs Märkten befragt, darunter Deutschland, Großbritannien, die USA, Frankreich, Japan und Südkorea.
