Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Wirtschaftsstandort Deutschland

Mehrheit deutscher Unternehmen bewertet Standort Deutschland negativ

10.08.2023 Im Durchschnitt eine Drei minus (3,3) für den Industriestandort Deutschland: Das ist das Urteil von 150 deutschen Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Die schlechtesten Noten erhält Deutschland in den Bereichen Energiepreise und -verfügbarkeit (4,0), Regulatorik und Bürokratie (4,0) sowie der Verfügbarkeit von Fachkräften (3,9).

 (Bild: Lusign/Pixabay)
Bild: Lusign/Pixabay
60 Prozent der Unternehmen, befragt in neun Kategorien durch das Marktforschungsinstitut Kantar Public im Auftrag der Unternehmensberatung FTI-Andersch  , haben angegeben, dass sich ihr Bild vom Standort Deutschland in den letzten zwei Jahren negativ verändert hat.

Kernergebnisse:
  • Ein Viertel der befragten Unternehmen (26 Prozent) erwägt die Verlagerung von Produktionskapazitäten und -netzwerken
  • 40 Prozent der Unternehmen mit konkreten Planungen für Verlagerungen zieht es Richtung Asien
  • Jedes zweite befragte Unternehmen (50 Prozent) beurteilt China als attraktiven Standort
  • Die Mehrheit der befragten Unternehmen (61 Prozent) hält den Standort Deutschland heute für 'weniger attraktiv' (46 Prozent) oder 'nicht attraktiv' (15 Prozent).

Im Bereich Energie stellen Deutschland 39 Prozent der Befragten eine mangelhafte oder ungenügende Note aus, bei der Verfügbarkeit von Fachkräften 34 Prozent sowie bei den regulatorischen Rahmenbedingungen 31 Prozent. Die besten Noten erhält Deutschland bei der Nähe zu relevanten Absatzmärkten (2,4) sowie Infrastruktur und Verkehrsanbindung (2,5).

Nahezu zwei Drittel der Unternehmen denken bei Produktionsausbau nicht mehr an den Standort Deutschland

Insgesamt plant eine Mehrheit der Unternehmen, weiter zu wachsen: 55 Prozent der Unternehmen wollen weitere Produktionskapazitäten auf- und ausbauen. Aber: Ein Viertel (26 Prozent) erwägen die Verlagerung von Kapazitäten und 22 Prozent priorisieren eine Konsolidierung ihrer Produktionsstandorte. Je größer dabei die Unternehmen, desto eindeutiger ihre Schritte: Bei den Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwägen aktuell 36 Prozent Verlagerungen, 34 Prozent Konsolidierungen.

Bei einem Ausbau der Produktion denken fast zwei Drittel (63 Prozent) der befragten Unternehmen an Standorte außerhalb Deutschlands, vor allem an Asien (37 Prozent, davon China 15 Prozent), Osteuropa (36 Prozent), West- und Mitteleuropa (31 Prozent) sowie Nord- und Mittelamerika (27 Prozent, davon USA 16 Prozent). Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen Unternehmensgrößen: Bei den größeren Unternehmen ab 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern denkt die Mehrheit an Asien (54 Prozent), jedes zweite (50 Prozent) an Osteuropa und 40 Prozent an Nord-, Mittel- und Südamerika.

Diejenigen Unternehmen, die schon in konkreten Planungen sind, zieht es Richtung Asien (40 Prozent - 15 Prozent China), Ost- oder Westeuropa (jeweils 35 Prozent) oder Nord-, Mittel- und Südamerika (32 Prozent - 21 Prozent USA). Immerhin: 40 Prozent der Unternehmen planen Produktionsausweitungen auch in Deutschland. Jedes zweite befragte Unternehmen (50 Prozent) hält China für einen attraktiven Standort (sehr attraktiv: 8 Prozent) - jetzt und in den kommenden Jahren.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema: