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Mobile Advertising: Android läuft iOS global den Rang ab

19.07.2012 Der internationale Marktplatz für mobile Werbung Adfonic   hat heute seinen aktuellen AdMetrics Report   für das 2. Quartal 2012 veröffentlicht. Der Bericht basiert auf der Auswertung von tausenden Kampagnen, die auf über 15.000 mobilen Seiten und Apps liefen. Zentrales Ergebnis: Android überholt iOS und wird damit die populärste Plattform für mobile Werbung.

Zum ersten Mal zeigt der globale Marktplatz von Adfonic, dass Android bei den mobilen Ad Impressions iOS deutlich überholt hat. Android stieg von 38 Prozent im ersten Quartal 2012 auf nunmehr 46 Prozent im zweiten Quartal 2012. Im gleichen Zeitraum verlor iOS Anteile an Android und sank von 45 Prozent auf 34 Prozent.

Q1
Q2
Änderung
Android
iOS
Android
iOS
Android
iOS
GLOBAL
38%
45%
46%
34%
+8 pp
-11 pp
Nordamerika
46%
42%
63%
30%
+17 pp
-12 pp
Europa
35%
41%
43%
34%
+8 pp
-7 pp
Asien
36%
52%
40%
38%
+4 pp
-14 pp
Südamerika
36%
38%
30%
34%
-6 pp
-4 pp
Afrika
17%
25%
14%
11%
-3 pp
-14 pp
(pp= Prozentpunkte)



Ein Blick auf die regionalen Unterschiede zeigt: Android setzt seinen Siegeszug global fort. Im ersten Quartal 2012 war Android bereits die dominierende Plattform in Nordamerika. Doch im zweiten Quartal 2012 führt Android - zum ersten Mal - auch in Europa und verbucht 43 Prozent Ad Impressions für sich. Dies ist eine Steigerung um 8 Prozentpunkte. Zugleich sank iOS in Europa von 41 Prozent auf 34 Prozent im zweiten Quartal.

Android verstärkte auch seine Position in Nordamerika - hier entwickelte sich der Anteil von 46 Prozent im ersten Quartal auf 63 Prozent im zweiten Quartal. Damit wurde iOS überholt, dessen Marktanteil ist von 42 Prozent auf 30 Prozent gefallen.


"Sweet-Spot"-Kombinationen von vertikalen Werbekampagnen und dem Channel-Inventar von Publishern


Der AdMetrics-Report zeigt außerdem, dass die "Sweet-Spot"-Kombinationen aus vertikalen Werbekampagnen und dem Channel-Inventar der Publisher zu besonders hohen Klickraten (CTR) und effektiven Einnahmen pro tausend Impressions (eCPM) führen.

Zum Beispiel: News-Seiten, auf denen Werbung für Mode gezeigt wurde, weisen einen achtfach höheren eCPM auf - verglichen mit dem durchschnittlichen eCPM auf dem globalen Marktplatz. Das zeigt das immens große Potential für diese Seiten, wenn sie eine modeinteressierte Leserschaft ansprechen. Währenddessen läuft Werbung für Konsumprodukte und den Einzelhandel besonders gut bei sozialen Netzwerk-Seiten - hier liegt der eCPM um mehr als 500 Prozent höher.

Gender Targeting führt zu einer besseren Performance


Die globalen Ergebnisse von Adfonic zeigen, dass die geschlechtsspezifische Ausrichtung von Kampagnen sowie die Gestaltung von kreativen Kampagnen zu einem wesentlichen höheren CTR als im Durchschnitt führen. Kampagnen im Technik- und Telekommunikationsumfeld etwa weisen eine Steigerung um 164 Prozent auf, global gesehen und für alle Plattformen und Geräte - wenn sie sich an Männer richten. Kampagnen für Konsumprodukte und den Einzelhandel, die entweder für männliche oder weibliche Leser gestaltet werden, schneiden um 46 Prozent besser ab als der Durchschnitt. Der AdMetrics Report hat außerdem gezeigt, dass Frauen zwar weniger klicken, doch im Gegensatz zu den Männern sich um 53 Prozent eher für Angebote entscheiden.
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