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Warum Deutsche die Cloud nutzen - und warum nicht

16.09.2019 Cloud-Speicher sind in der deutschen Bevölkerung angekommen. 51 Prozent der Internetnutzer speichern ihre privaten Daten bereits in der Cloud - und immerhin jeder dritte Nicht-Nutzer (33 Prozent) kann sich das künftig vorstellen.

 (Bild: Pixabay / Pete Linforth)
Bild: Pixabay / Pete Linforth
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag von Strato zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , für die das Marktforschungsinstitut 1.003 Internetnutzer im Alter zwischen 18 und 75 in Deutschland befragt hat. Unter den Cloud-Nutzern gibt es deutlich mehr Männer (55 Prozent) als Frauen (45 Prozent). Die Online-Speicher sind in allen Altersgruppen angekommen: 45 Prozent der Anwender sind mindestens 45, 15 Prozent sogar mindestens 60 Jahre alt. Besonders beliebt ist die Cloud für die Sicherung von Fotos, die heute bereits 76 Prozent der Nutzer hochgeladen haben - weitere 14 Prozent würden sie künftig dort sichern. Jeweils 56 Prozent der Cloud-Nutzer sichern ihre Dokumente und ihren Kalender online.

Die Gründe für die Nutzung sind vielfältig: Drei Viertel der Nutzer verwenden den Online-Speicher, um die eigenen Daten vor Verlust zu schützen (78 Prozent), um diese unabhängig von physischen Speichermedien zu sichern (76 Prozent) oder um von überall und mit jedem Gerät Zugang zu den Daten zu haben (75 Prozent). Besonders beliebt ist die Cloud bei Mobilgeräte-Nutzern: 66 Prozent greifen heute auf den Speicher per Smartphone oder Tablet zu.

Zurückhaltend sind die deutschen Cloud-Nutzer, wenn es um ihre sensiblen Daten geht. 68 Prozent würden ihre Gesundheitsdaten keinem Cloud-Speicher anvertrauen. 73 Prozent sagen dasselbe über Login-Daten und Passwörter. Am wenigsten können sich die Befragten aber vorstellen, der Cloud ihre Finanzdaten anzuvertrauen - acht von zehn Cloud-Nutzer (79 Prozent) würden diese auf keinen Fall online speichern.

Fragt man die Nutzer danach, welche Kriterien ihnen bei der Auswahl eines Anbieters wichtig sind, zeigt sich, dass für 64 Prozent entscheidend ist, die eigenen Daten verschlüsseln zu können. Somit ist ihnen diese Funktion noch wichtiger als der Preis (53 Prozent). 66 Prozent der potenziellen Cloud-Nutzer wären bereit, für die Nutzung eines Online-Speichers zu bezahlen, wenn dieser einfach zu bedienen wäre, 47 Prozent, wenn er seinen Standort in Deutschland hätte und 44 Prozent, wenn er einen Kundenservice anbieten würde.

Etwas weniger Befragte wären ggf. auch bereit zu bezahlen, wenn der Anbieter die eigenen Daten automatisch mehrfach sichern würde (38 Prozent). Jeweils rund ein Viertel würde für die Nutzung eines Cloud- bzw. Online-Speichers eventuell auch bezahlen, wenn der Anbieter Mobile-Apps zur Verwaltung der eigenen Daten anbietet (28 Prozent) oder die Möglichkeit einräumt, die eigenen Daten auch teilen zu können (22 Prozent). Nur 21 Prozent der Befragten würden für die Nutzung eines Clouds- bzw. Online-Speichers generell kein Geld ausgeben.

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Deutsche Cloud-Nutzer sind zurückhaltend, wenn es um ihre sensiblen Daten geht.
(chart: Strato)

(AutorIn: Christina Rose )

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