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Studie: Immer mehr Shopbetreiber setzen auf flexible ECommerce-Frameworks

28.03.17 Die Bedeutung von flexiblen ECommerce-Frameworks nimmt - im Vergleich zu klassischen Shopsystemen - zu. Vor allem die Integration von individuell ausgewählten System-Komponenten wie Bezahlsystemen, Marketingtools und Lösungen zur Verwaltung und dem Management von Kundendaten (CRM) sind den Nutzern der Frameworks wichtig.

 (Bild: ECE)
Bild: ECE
ECommerce-Frameworks, häufig auch als ECommerce-Plattformen oder ECommerce-Systeme bezeichnet, bieten im Vergleich zu klassischen Shopsystemen eine hochgradige Flexibilität hinsichtlich der Integration von verschiedenartigen IT-Systemen. Durch ihren Einsatz versprechen sich Online-Händler eine höchstmögliche Individualisierung bezüglich der Abbildung von Geschäftsprozessen, der Interaktion zwischen User und Maschine sowie einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Daten. Das zeigt der aktuelle E-Commerce-Leitfaden zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass der Begriff 'ECommerce-Framework' der Hälfte der Befragten bekannt ist. Insbesondere mittlere Unternehmen (79 Prozent) kennen ECommerce-Frameworks. 36 Prozent der befragten Unternehmen, die die Lösung kennen, nutzen diese bereits. Weitere 38 Prozent planen die Nutzung eines derartigen Frameworks in Zukunft.

Bei der Integration von System-Komponenten sind vor allem Bezahlsysteme, Marketingtools sowie Möglichkeiten zur Verwaltung und dem Management von Kundendaten (CRM) von Bedeutung. Zur Unterstützung von Multi-Channel-Konzepten bilden insbesondere Analyse- und Controlling-Tools sowie integrierte Reports zentrale Elemente. Des Weiteren stellt für Händler ein direkter Kundenkontakt mit dem Hersteller des Frameworks ein entscheidendes Kriterium dar. Als besonders wichtig wird die Nutzbarkeit von Schnittstellen (APIs) erachtet. Gerade im B2B-Kontext stellt die flexible Anpassbarkeit von Systemkomponenten eine entscheidende Funktionalität dar. So lassen sich unter anderem Benutzerkonten von externen Verzeichnissen - als föderiertes Identity-Management bezeichnet - in Prozesse einbeziehen.

Hinsichtlich der Art der Implementierung oder Nutzung eines ECommerce-Frameworks wird die Installation auf einem selbst verwalteten Server von 34 Prozent bevorzugt. Die Installation auf einem extern verwalteten Server in der Private Cloud bevorzugen 22 Prozent. Die Installation in der Public Cloud sehen hingegen 11 Prozent der Befragten als relevant.

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Individualisierung von Shopsystemen seitens der Online-Händler wird die Nutzung von ECommerce-Frameworks weiterhin zunehmen. Insgesamt zeigt sich, dass ECommerce-Frameworks vor allem für mittlere bis große Händler eine interessante Option darstellen, jedoch der Umstieg auf diese Technologie, insbesondere hinsichtlich der dafür notwendigen Ressourcen, gut geplant sein muss.

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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