Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Shopsystem-Übersicht (3): Die führenden Systeme für Pure Player, Hersteller und Marken

04.03.2015 Demandware, Magento und Shopware - diese Shopsysteme richten sich insbesondere an Marken und Hersteller sowie an Online-Pure-Player. iBusiness analysiert, welche Stärken die Systeme mitbringen und wohin sie sich entwickeln.

Das Shopsystem stellt das Herzstück eines jeden Onlineshops dar - bei der Auswahl des Systems ist höchste Sorgfalt gefragt - und Kenntnis über die wichtigsten Auswahlkriterien (Bild: geralt / www.pixabay.com)
Bild: geralt / Pixabay
Das Shopsystem stellt das Herzstück eines jeden Onlineshops dar - bei der Auswahl des Systems ist höchste Sorgfalt gefragt - und Kenntnis über die wichtigsten Auswahlkriterien

HANDLUNGSRELEVANZ

 
Operativ
Strategisch
Visionär
Technik
Medien
Wirtschaft
 
heute
morgen
übermorgen
Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
Was zu tun ist:
Heute: Die passenden Auswahlkriterien für das geplante Shopsystem festlegen
Morgen: System-Evaluierung nach strategischen Überlegungen durchführen
Übermorgen: Prozesse verschlanken und Bedienbarkeit verbessern
Nachdem iBusiness im vorangegangenen Teil dieser Artikelserie die Systeme von IBM  , Intershop   , Hybris    und Oxid ESales    analysiert hat (siehe: Shopsystem-Übersicht (1): Die besten Systeme - Marktbedeutung, Analyse, Einkaufsentscheidungen und Shopsystem-Übersicht (2): Die besten Systeme für Crosschannel-Händler), folgen nun die Lösungen, die bevorzugt von Marken, Herstellern und Pureplayern eingesetzt werden:


Bei diesen Shopsystemen liegt muss der Fokus sehr viel stärker auf Frontend und Marketing liegen, während die integrative Backendlösungen zur Kanalintegration oder die Umsetzung komplexer Geschäftsmodelle nicht die höchste Priorität besitzen.

Hintergrund zur Auswahl der Systeme

iBusiness hat die insgesamt sieben relevantesten Shopsysteme im deutschen Markt identifiziert. Grundlage dazu bot die in Kürze erscheinende Studie "Shopsysteme in Deutschland 2015  ", in der das EHI Retail Institute   1.000 Onlineshops daraufhin untersucht hat, welche ECommerce-Software eingesetzt wird. Um tatsächlich nur die wichtigsten Systeme zu berücksichtigen, haben wir diese Übersicht weiter reduziert und lediglich die Top-100-Shops ausgewertet. Dabei ergab sich das in der Grafik unten abgebildete Bild - das auch interessante Details über die Präferenzen der verschiedenen Händler-Typen verrät (siehe Grafik).

Je nach Ausrichtung der Händler zeigen sich sehr unterschiedliche Präferenzen unter den Shopsystemen der deutschen Top-100-Händler.
Je nach Ausrichtung der Händler zeigen sich sehr unterschiedliche Präferenzen unter den Shopsystemen der deutschen Top-100-Händler. (Grafik: HighText Verlag; Quelle: EHI Studie: „Shopsysteme in Deutschland 2015“ / Auswertung der Top-100-Shops)

Die Kriterien der Untersuchung

Bei der Untersuchung der Shopsysteme haben wir die selben Merkmale herangezogen, die schon in der vorangegangenen Analyse der Crosschannel-Systeme angewendet wurden: Zunächst wurden in einer ECommerce-Übersichtskarte die besonderen Stärken und Ausprägungen der Einzelsysteme abgebildet.

In den einzelnen Charts der jeweiligen System-Analyse ist der verfügbare Funktionsumfang einer ECommerce-Software auf einen Blick zu sehen. Für die Einzelsysteme ist hervorgehoben, welche Funktionalität sie insbesondere unterstützen, sodass auf einen Blick zu erkennen ist, ob eine Software eher Marketing- oder Backend-getrieben ist.

Übersichtskarte der ECommerce-Funktionen: Auf den folgenden Seiten werden die Schwerpunkte der Anbieter in dieser Übersichtskarte hervorgehoben.
Übersichtskarte der ECommerce-Funktionen: Auf den folgenden Seiten werden die Schwerpunkte der Anbieter in dieser Übersichtskarte hervorgehoben. (Grafik: HighText Verlag)


Dabei geht es weniger um eine Abfrage der zur Verfügung stehenden Features. Dieses Verfahren würde aus zwei Gründen kaum weiterführen:
  • Erstens ist der Funktionsumfang der Shopsysteme in der Oberliga so umfangreich, dass ein austauschbares Bild entstehen würde.
  • Zweitens würde eine solche Betrachtung die Dinge aber sogar verzerren: Manche Shopsysteme sind in ihrer Architektur so angelegt, dass sie sich über wohldefinierte und -dokumentierte Schnittstellen leicht in bestehende ERP- und CRM-Systeme eingliedern. Dabei kann es sich um ein wesentlich professionelleres Vorgehen handeln, als wenn ERP und CRM im Shopsystem abgebildet werden. Gelegentlich ist ein großer Funktionsumfang sogar ein Ausweis einer weniger hochkarätigen Ausrichtung.

Stattdessen ist in der Karte ebenso berücksichtigt, wie sich Drittsysteme via APIs einbinden lassen, ob es dazu eine präferierte Standard-Lösung gibt und ob Entwickler bei der Implementierung durch Dokumentation und/oder Best-Practice-Beispiele unterstützt werden. Entscheidend ist außerdem die Frage, ob die Funktion bereits im Kernbereich der Software angelegt ist oder lediglich nachträglich hinzugeflanscht wurde, um in einem Feature-Vergleich bestehen zu können.

Wo immer möglich haben wir die Hersteller und/oder ausgewiesene Branchenexperten dabei telefonisch in einem per Fragebogen gestützten Interview zum Funktionsumfang befragt. Die Einschätzung, welche Funktionsbereiche besonders stark ausgeprägt sind, hat iBusiness aber selbst vorgenommen.

Die Herausforderungen

Um eine zusätzliche Orientierung zu geben, haben wir die Hersteller außerdem danach befragt, wie sich die wichtigsten Herausforderungen im E-Commerce mit ihren Systemen lösen lassen. Folgende Herausforderungen haben wir dazu identifiziert:
  1. Kanalgrenzen werden aufgehoben
    Händler sind gefordert, ihre Online- und Offline-Kanäle nahtlos zu integrieren. Die Kunden erwarten, dass Produkte online gekauft und in der Filiale abgeholt werden können. Händler versuchen ihre Filial-Kunden mittels Online-Gutscheinen und Kundenkarten zu identifizieren und am POS fortschrittliche Services und Zahlungsmethoden anzubieten. Wie unterstützt das betrachtete Shopsystem die Strategien dieser Händler?

  2. Content und Commerce verschmelzen
    Die Anforderungen ans Informationsmanagement steigen kontinuierlich. Zum einen müssen Händler Content bieten, um ihre Produkte emotional erlebbar zu machen, frühzeitig im Verkaufsprozess eine gestaltende Rolle zu spielen und um ein gutes Ranking in Suchmaschinen zu erreichen. Zum anderen müssen sie eine strukturierte Datenhaltung implementieren, um ihre Produkte in verschiedenen Kanälen (etwa: Web, Mobile, Social, Banner, SEA, Affiliate, Marktplätzen, Preissuchmaschinen, Filialen, Callcenter) konsistent und relevant anbieten zu können. Auf welche Weise unterstützt das Shopsystem die Händler bei der Umsetzung dieser Herausforderung?

  3. Marketing und Big Data
    Die systematische Erfassung und Auswertung von Kundenaktivitäten - Stichwort Big Data - ermöglicht eine immer individuellere Ansprache potenzieller Käufer. In Kombination mit einem systematischen Management der Produktdaten lassen sich anhand der getätigten Einkäufe und betrachteten Produkte individuelle Angebote identifizieren, die den Kunden ebenfalls interessieren werden. Die gewonnenen Erkenntnisse können auch außerhalb des Webshops zu Marketingzwecken verwendet werden. Wie unterstützt das untersuchte Shopsystem den Händler dabei, diese Daten zu erfassen, zu systematisieren und zu nutzen?

  4. Digitale Transformationen
    Übersicht: Weitere Shopsysteme
    Shopsysteme, die sich für Crosschannel-Händler eignen haben wir in einem vorhergehenden Teil dieser Artikelserie behandelt (Shopsystem-Übersicht: Die besten Systeme für Crosschannel-Händler). Zu diesen Shopsystemen zählten wir:
    • IBM Websphere
    • Intershop
    • Oxid E-Sales
    • SAP Hybris

    Onlinehändler müssen sicherstellen, dass nicht nur in ihrer Werbung, sondern auch in ihren Prozessen der Kunde im Mittelpunkt steht. Entsprechend müssen interne Strukturen angepasst und viele Aufgaben digitalisiert werden. Dazu müssen häufig Daten mit Dienstleistern ausgetauscht werden (z.B. in der Logistik) oder ganze Prozesse automatisiert werden (Retourenabwicklung). In diesem Kapitel untersuchen wir, wie sich das untersuchte Shopsystem in die IT-Infrastruktur (ERP und Middleware) des Unternehmens einfügt.

Auf den folgenden Seiten sind die Systeme dahingehend durchleuchtet, wie sie diese Kriterien erfüllen. Klicken Sie auf eine der Unterseiten, um zur detaillierten Besprechung der Einzelsysteme zu gelangen.
Thema: Shopsystem-Übersicht (3): Die führenden Systeme für Pure Player, Hersteller und Marken
1. Teil: Steckbrief Demandware: Die Umsatzmaschine 2. Teil: Steckbrief Magento: Reise in ungewisse Zukunft 3. Teil: Steckbrief Shopware: Konstante in unruhigen Gewässern

Kommentar von Dominik Grollmann

Schneller oder besser - eine Frage des Überlebens

Während der Crosschannel-Handel immer komplexere Anforderungen an Enterprise-Systeme stellt, zeigen Shopsysteme für Pureplayer, wie ein simpler Shop die Effizienz und Agilität der Händler steigert. Die Herausforderung liegt darin, beide Qualitäten zu vereinen - auch wenn die Anbieter dabei verschiedene Ansätze verfolgen.

Weiterlesen
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Neuer Kommentar  Kommentare:
kein Bild hochgeladen
Von:
Am: 06.03.2015

Zu: Shopsystem-Übersicht (3): Die besten Systeme für Pure Player, Hersteller und Marken

„Demandware, Magento und Shopware - diese Shopsysteme richten sich insbesondere an Marken und Hersteller sowie an Online-Pure-Player.“
Dem ist nur zum Teil so. Dies war der Grund für die Entwicklung des Arendicom Systems. Weil Markenhersteller ganz andere Bedürfnisse und Herausforderungen haben, welche von normalen Shopsystem nicht abgedeckt werden, hat arendicom eine Speziallösung entwickelt, welche alle Funktionalitäten eines modernen Onlineshops beinhaltet, darüber hinaus aber eine ganze Reihe von zusätzlichen Lösungsansätzen und Dienstleistungen integriert.

Eine echte Symbiose kann bei den geprüften Shopsystemen gar nicht entstehen! Es fehlt Ihnen die Möglichkeit den POS direkt einzubinden, vor allem, wenn der POS ein Fremdunternehmen ist. Bei arendicom wird der eigenständige Fachhändler in das System integriert und übernimmt die Belieferung direkt. Im Hintergrund läuft ein automatisierter Auswahlprozess der die Verfügbarkeit und Nähe zum Endverbraucher prüft. Dies ist nur eine Standardlösung von vielen unserer Entwicklungen.Sowie Crosschanel Sales durch synchronisierte Vertriebstools inkl. mCommerce.

Innerhalb unseres Shopsystems bieten wir sämtliche Integrationen von Web, Mobile, Social, Banner, SEA, Affiliate, Marktplätzen, Preissuchmaschinen, Filialen, Callcenter an. Zusätzlich zu den folgenden Punkten unter Verwendung der Auswertungssoftware Infozoom;
o Beratung rund um die Themen eCommerce und Synchronisierung des Onlinehandels mit anderen Vertriebswegen und –kanälen, international
o Cloud-Lösung für den Onlineshop – keine Investition in eine Shop-Software, welche erhebliche Folgekosten mit sich bringt, wie Lizensierung, Updates und Wartungskosten, Hosting des Shops inkl. Skalierungsnotwendigkeiten
o Kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems, technisch und funktional
o Rechtliche Absicherung bezgl. der gesetzlichen Notwendigkeiten, wie Datenschutz, Fernabsatzgesetz sowie nationalen wie internationalen Regelungen
o Customer Service Hotline
o Komplettes Debitorenmanagement mit Erstellung aller Rechnungs- und Gutschriftbelege, Buchhaltung und Mahnwesen
o arendicom bietet seine Leistungen in unterschiedlichen Integrationsformen für seine Markenpartner an
• mit / ohne Flächenanbindung (Fachhandel, Filiale, Franchise)
• mit / ohne Webdesign durch arendicom
• mit / ohne Artikel-Stammdaten-Pflege durch arendicom
• national und international differenzierbar

Wir bieten Schnittstellen für die gängigsten ERP Systeme. Ein eigenes Entwickler Team kann jede individuelle Schnittstelle entwickeln Fr Content Import, Lagerbestandsinformationen, etc.

Ich hoffe dieser Beitrag hat dazu beigetragen dies etwas zu Verdeutlichen.

Mit freundlichen Grüßen aus Tutzing
Daniel Jones
Key Account Manager
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: