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Publishing: Das E-Book kommt nicht vom Fleck

05.10.2018 In Deutschland stagniert der Anteil der E-Book-Nutzer seit Jahren. Jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) liest zumindest hin und wieder E-Books. Im Jahr 2014 waren es 24 Prozent - dieser Wert verharrt weitgehend festgenagelt bis heute an Ort und Stelle. Zum gedruckten Buch greifen hingegen acht von zehn (80 Prozent) zumindest gelegentlich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  .

 (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
Beliebtestes Ausgabegerät für E-Books ist der E-Reader, fast drei Viertel der Nutzer (73 Prozent) lesen damit privat oder beruflich. Das Smartphone liegt mit 42 Prozent Nutzer-Anteil an zweiter Stelle, gefolgt von Tablet-Computer (32 Prozent), Laptop (25 Prozent) und stationärem PC (7 Prozent). Vor allem die Jüngeren lesen digitale Bücher: 43 Prozent der 16- bis 29-Jährigen nutzen E-Books. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 28 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 23 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt der Anteil der E-Book-Nutzer nur bei 12 Prozent. Entsprechend groß ist das Potenzial des Markts für E-Books: Von den Nicht-Nutzern kann sich ein Drittel (32 Prozent) vorstellen, in Zukunft E-Books zu lesen.
Der Anteil der EBook-Leser kommt nicht über ein Viertel der deutschen Bevölkerung hinaus.
Der Anteil der EBook-Leser kommt nicht über ein Viertel der deutschen Bevölkerung hinaus. (Grafik: Bitkom)

E-Book-Nutzer schätzen vor allem, dass die digitalen Bücher jederzeit zur Verfügung stehen. 82 Prozent der Nutzer geben dies an. Platz zu sparen ist für drei Viertel (74 Prozent) der Grund für E-Books, für sieben von zehn (69 Prozent) ist es der schnelle Bezug von neuem Lesestoff. Das geringe Gewicht ist für gut zwei Drittel (68 Prozent) ausschlaggebend bei E-Books, für gut ein Drittel (35 Prozent) sind es Funktionen wie Übersetzen, Notizen Machen oder Markieren.

Als potentielle Ursache für die Stagnation von E-Books hat iBusiness bereits vor zwei Jahren ein Kausalgemisch aus grundsätzlich sinkendem Buchkonsum der Deutschen aufgrund Medienkonkurrenz identifiziert - sowie die Tatsache, dass sich Lesen grundsätzlich immer mehr von gedruckten und elektronischen Büchern hin zu anderen Medien verlagert.
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