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Publishing: Das E-Book kommt nicht vom Fleck
05.10.2018 In Deutschland stagniert der Anteil der E-Book-Nutzer seit Jahren. Jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) liest zumindest hin und wieder E-Books. Im Jahr 2014 waren es 24 Prozent - dieser Wert verharrt weitgehend festgenagelt bis heute an Ort und Stelle. Zum gedruckten Buch greifen hingegen acht von zehn (80 Prozent) zumindest gelegentlich. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom .
E-Book-Nutzer schätzen vor allem, dass die digitalen Bücher jederzeit zur Verfügung stehen. 82 Prozent der Nutzer geben dies an. Platz zu sparen ist für drei Viertel (74 Prozent) der Grund für E-Books, für sieben von zehn (69 Prozent) ist es der schnelle Bezug von neuem Lesestoff. Das geringe Gewicht ist für gut zwei Drittel (68 Prozent) ausschlaggebend bei E-Books, für gut ein Drittel (35 Prozent) sind es Funktionen wie Übersetzen, Notizen Machen oder Markieren.
Als potentielle Ursache für die Stagnation von E-Books hat iBusiness bereits vor zwei Jahren ein Kausalgemisch aus grundsätzlich sinkendem Buchkonsum der Deutschen aufgrund Medienkonkurrenz identifiziert - sowie die Tatsache, dass sich Lesen grundsätzlich immer mehr von gedruckten und elektronischen Büchern hin zu anderen Medien verlagert.
