Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Facebook: Neurotische Kontrollfreaks aus Palo Alto

05.06.2008 Wer souverän ist, scheut keinen Wettbewerb. Wer Angst hat, behindert nicht nur die Konkurrenz, sondern vergrault wohlgesinnte Nutzer und Business-Kunden gleichermaßen.

Sicher: Facebook und Co. sollen selber entscheiden können, wem sie Raum für Darstellungen geben. Nicht jeder Nutzer und nicht jedes Unternehmen hat ein Recht bei Facebook auftauchen. Dafür gibt es viele Gründe, die von Jugendschutz bis hin zu Unternehmensinteressen reichen. Auch möchte man nicht mit demjenigen tauschen, der bei Facebook die Unworte für Werbeanzeigen, die zur Sperrung führen, vorgibt.

Aber ein Netzwerk, das sich als "social" versteht, muss kommunikativ agieren können. Das hat Facebook kürzlich im eigenen Blog bewiesen, als es um Seiten ging, die man zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer geblockt hatte. So weit so gut - und selbstverständlich. Zu den neuen Vorwürfe wurden bisher geschwiegen.

Doch der Ausschluss etwa des Adwords "Myspace" zeugt nicht gerade von strotzendem Selbstbewusstsein. Wer von Analysten, Kapitalgesellschaften und der Wirtschaftspresse geradezu angebettelt wird, an die Börse zu gehen und darüber hinaus die Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres mehr als verdreifachen konnte, sollte sich stark genug fühlen dürfen, auch der Konkurrenz eine kleine Werbetür offen zu halten. Geschweige denn, kleine Startups im eigenen Social Network werben zu lassen.

Je nun - bis zum Beweis des Gegenteils müssen sich die Facebookler als Kontrollfreaks beschimpfen lassen, die aus Angst vor'm eigenen Produkt den Markt behindern. Aber: Neurosen sind heilbar.
Thema:

Zensurvorwurf gegen Facebook

Auch wenn es gerne Anzeigen verkauft: Facebook blockt Werbung für Mitbewerber. Der Krieg der Social Networks geht in eine weitere Runde. Web-2.0-Experten sind gespalten: Die einen halten es für Zensur, die anderen finden das nur okay, wenn es offen kommuniziert wird.

Weiterlesen
 (Bild: facebook.com)
Bild: facebook.com

Kommentar von Thomas Kletschke

Facebook: Neurotische Kontrollfreaks aus Palo Alto

Wer souverän ist, scheut keinen Wettbewerb. Wer Angst hat, behindert nicht nur die Konkurrenz, sondern vergrault wohlgesinnte Nutzer und Business-Kunden gleichermaßen.

Weiterlesen
 (Foto Studio 54)
Bild: Foto Studio 54
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Verwandte Beiträge zu dieser Analyse
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: