Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

Studie: Wie Unternehmen von Microservices profitieren

18.01.2017 Unternehmen die Microservices einsetzen, stellen ihren Kunden neue Funktionen deutlich schneller bereit als andere. Das ist eine der zentralen Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Microservices des Bonner Start-up LeanIX, das sich auf Enterprise Architecture Management (EAM) spezialisiert hat.

 (Bild: Barni1/Pixabay)
Bild: Barni1/Pixabay
Ziel der Studie war es herauszufinden, wie Microservices in der Praxis adaptiert und angewendet werden und welche Hürden bei der Implementierung gemeistert werden müssen. Bei Microservices handelt es sich dabei um die komplette Zerlegung einer (serverbasierten) Anwendung in ihre einzelnen Funktionen. Jedes Feature (etwa: Suche, Warenkorb, Navigation etc.) wird dabei als eigene Anwendung konzipiert, die über APIs (in der Regel RESTfull) kommunizieren. Ein typischer Microservice ist dabei so klein und übersichtlich, dass er von einem überschaubaren Team (etwa fünf bis sechs Entwickler) und in einem kurzen Zeitraum (etwa einem Monat) komplett neu entwickelt werden kann.

Dadurch sinkt der Kommunikationsaufwand im Team enorm, die Entwicklungszeiten sind extrem kurz und das Testing deutlich vereinfacht. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der einzelnen Microservices ist so hoch, dass sogar problemlos die Programmiersprache gewechselt werden kann (siehe Wie Microservices mehr Innovationsfähigkeit in Digitalunternehmen bringen).

Für Unternehmen wie Netflix  , Amazon   oder Zalando  sind Microservices ein Erfolgsfaktor für die schnelle Skalierung ihrer IT. Diese Vorteile nutzen bisher aber nicht alle Unternehmen. Woran das liegt wollte das SaaS-Unternehmen LeanIX in einer Studie ermitteln.

Bisher haben erst 9 Prozent den Schritt zur Microservices gewagt. Als Hürden werden mangelndes Wissen oder fehlende Experten angeführt (35 Prozent), andere werden durch interne oder externe Prozesse ausgebremst (33 Prozent). Die Studie ergab aber auch, dass über 70 Prozent der befragten Unternehmen ihre Nutzung von Microservices in 2017 verstärken wollen. LeanIX rechnet mit einem rasanten Anstieg der Durchdringung von Microservices und vielen Innovationen noch in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres.

Die Vorteile liegen laut LeanIX auf der Hand: Die Fähigkeit, mehrmals pro Woche neue Releases auszuliefern, bringt Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, da auf die Bedürfnisse der Kunden und des Marktes besser reagiert werden kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen als einen der Vorteile eine Vervierfachung von Releases pro Woche bei Nutzung von Microservices. Mehr lesen Sie in der Studie, die kostenlos heruntergeladen werden kann  .
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: