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Studie: IT-Investitionen in Deutschland ziehen deutlich an
17.07.2007 Gute Nachrichten für deutsche IT-Dienstleister: Einer aktuellen Studie zufolge werden Auftraggeber in diesem Jahr ihre Investitionen in neue Hard- und Software deutlich erhöhen. Vor allem der öffentliche Sektor soll sich dabei als Wachstumsmotor des deutsches IT-Markts entpuppen.
Nach der IDC-Studie wird in den kommenden Jahren vor allem der öffentliche Sektor kräftig in IT investieren. Zwischen 2006 und 2011 werden der Studie zufolge hier die Ausgaben der Auftraggeber pro Jahr um rund acht Prozent zulegen.
Die Begründung: IDC geht davon aus, dass der öffentliche Sektor jetzt wegen steigender Steuereinnahmen den in den vergangenen Jahren entstandenen Investitionsstau abbauen wird. Die größten IT-Märkte in Deutschland bleiben seiner Einschätzung nach aber dennoch weiter das verarbeitende Gewerbe sowie das Kredit- und Versicherungsgewerbe.
Getrieben wird das Wachstum in den meisten Branchen von steigenden Investitionen in Software. Für das aktuelle Jahr 2007 wird der Anstieg der Software-Ausgaben nach Ansicht von IDC bereits 6,3 Prozent betragen. Wenig Wachstum erwartet IDC dagegen bei E-Learning. "Zwar gibt es Bestrebungen, der IT einen höheren Stellenwert im Bildungswesen beizumessen", weiß Benner. "Doch der Markt wird bis zum Jahr 2011 nur wenig zulegen."
