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Deutscher IT-Markt verliert an Fahrt

26.08.2008 Marktforscher IDC hat in seiner neuen Studie 'Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2007-2012' prognostiziert, dass der deutsche IT-Markt im Jahresverlauf 2008 an Schwung einbüßt.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Mit verantwortlich für den IT-Abschwung seien die schlechteren konjunkturellen Rahmenbedingungen. Mit einer deutlichen Steigerung der IT-Ausgaben rechnet IDC jedoch im Gesundheitswesen, bei Energieversorgern sowie durch die Öffentliche Hand.

Der starke Produktionsanstieg im ersten Quartal 2008 habe die deutsche Wirtschaft expandieren lassen, das zweite Halbjahr werde aber deutlich schlechter ausfallen, so IDC. Dies wirke sich auch negativ auf den IT-Markt aus. Zurückhaltung bei IT-Anschaffungen sieht das Marktforschungsunternehmen vor allem im Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie in der Industrie. Insgesamt rechnet IDC mit einem jährlichen Anstieg der IT-Ausgaben von Unternehmen bis 2012 um 4,4 Prozent.

Der IDC-Studie zufolge sind jedoch vom Gesundheitswesen und den Energieversorgern auch kurz- und mittelfristig positive Impulse zu erwarten. >Vor allem die öffentliche Verwaltung legt zu. Hier würden die IT-Aufwendungen spürbar zulegen. Der Marktforscher erwartet in diesem Bereich in den kommenden Jahren Wachstumsraten von deutlich über sieben Prozent, da aufgrund der stark steigenden Steuereinnahmen der entstandene Investitionsstau zunehmend abgebaut werde. Außerdem sei davon auszugehen, dass im Zuge der angestrebten Verwaltungsmodernisierung verstärkt in IT investiert werde.
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