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Onlinehandel: Startendes Weihnachtsgeschäft macht sich bereits in den Umsätzen bemerkbar

08.11.2011 Der Index für den e-KIX, der sich auf die aktuelle Geschäftslage der Online-Händler bezieht, steigt wieder deutlich um 3,4 Indexpunkte an und erholt sich damit von seinem kurzfristigen Tief im September. Bei den Online-Umsätzen macht sich das startende Weihnachtsgeschäft offenbar bereits bemerkbar, so die aktuelle Erhebung des Instituts für Handelsforschung  .

Nur ein knappes Drittel der Händler bewertet die aktuelle Geschäftslage negativ. Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in den Einschätzungen der Online-Shopper wieder. Rund ein Drittel der s-KIX-Teilnehmer bewertet die Ausgaben im Online-Handel als hoch oder sehr hoch und geht auch weiterhin von steigenden Ausgaben im Online-Shopping aus. Lediglich 17,6 Prozent planen zukünftig weniger auszugeben. Auf Seiten der Online-Händler hingegen sinkt die Umsatzerwartung erneut leicht auf 92,9 Indexpunkte und liegt damit fast acht Punkte unter dem Vorjahreswert.

Die Ergebnisse für den d-KIX sind gleichbleibend gut. Knapp 53 Prozent der Online-Dienstleister beurteilen ihre aktuellen Umsätze als hoch oder sehr hoch. Lediglich 18,2 Prozent sind mit der Geschäftslage unzufrieden. Auch der Ausblick auf die erwarteten Umsätze ist durchweg positiv. Nur verschwindend geringe 2,3 Prozent der Teilnehmer gehen von Umsatzeinbußen aus, die überwiegende Mehrheit (75 Prozent) rechnet auch weiterhin mit steigenden Zahlen.

Die Monatsfrage des ECC-Konjunkturindex hat zudem gezeigt, dass Online-Shopper beruhigt bis kurz vor Weihnachten Geschenke bestellen können. Über die Hälfte aller Online-Händler garantiert eine rechtzeitige Zustellung bis Heiligabend, wenn die Bestellung bis drei Tage vor dem Fest oder sogar erst am 23. Dezember eingeht. Damit liegt der Online-Handel offenbar deutlich über den Erwartungen der Shopper. Diese gaben mit überwiegender Mehrheit (knapp 70 Prozent) an, nicht erst kurz vor Weihnachten, sondern meist im Laufe des Dezembers oder bis eine Woche vorher online Geschenke zu ordern. Nur 15,7 Prozent der Befragten Shopper besorgen ihre Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker und profitieren von den häufig angebotenen Express-Lieferungen.
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