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Kleiderordnung im Homeoffice

Homeoffice-Enthüllungsreport: So viele sind im Video-Chat unten ohne

03.03.2021 Wer beruflich per Videocall erreichbar sein muss, macht derzeit acht solcher Anrufe am Tag. Sieben Videoanrufe sind beruflich veranlasst, einer erfolgt rein privat. Die Kleiderordnung fällt dabei extrem unterschiedlich aus.

 (Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com)
Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Bitkom   unter 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, die im Januar 2021 durchgeführt wurde. Demnach hat ein Drittel derjenigen, die beruflich Videoanrufe tätigen (33 Prozent), einen bis fünf dienstliche Videocalls pro Tag, ein gutes weiteres Drittel (29 Prozent) dagegen sogar zwischen fünf und zehn. 27 Prozent machen sogar mehr als zehn Videoanrufe täglich. Insgesamt geben 33 Prozent der berufstätigen Internetnutzer an, dienstlich Videoanrufe zu tätigen. Die große Mehrheit von ihnen (77 Prozent) tut dies seit Beginn der Pandemie häufiger als zuvor.
Heimstress: Jeder Zwölfte bekommt rund 20 Videoanrufe pro Tag.
Heimstress: Jeder Zwölfte bekommt rund 20 Videoanrufe pro Tag. (Grafik: Bitkom)

Dabei geht es bei vielen deutlich weniger formell zu als früher im Büro: Jeder Dritte, der im Homeoffice Video-Anrufe tätigt, tut dies mitunter in Jogginghose (35 Prozent). Jeder Sechste (17 Prozent) trägt ab und an noch seine Schlafanzughose, während er sich mit Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden per Video austauscht.

Die verbreitete Annahme, die Menschen säßen oben im Hemd und unten in der Unterhose vor der Kamera, ist jedoch ein Gerücht. Lediglich vier Prozent geben dies in der Umfrage an. Den allermeisten ist wichtig, bei Videocalls auch optisch einen guten Eindruck zu machen: 73 Prozent achten auf einen aufgeräumten Hintergrund, wobei dies auf 78 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer zutrifft. Zwei Dritteln (64 Prozent) ist außerdem wichtig, persönlich möglichst gut auszusehen - auch hier sind Frauen aufmerksamer (69 Prozent) als Männer (60 Prozent). Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) zieht sich für Videokonferenzen auch im Homeoffice bewusst schick an (Frauen 63 Prozent, Männer 46 Prozent). Jeder Vierte (25 Prozent) vermeidet bewusst Einblicke in die Privatwohnung, indem er ein Hintergrundfoto oder einen Filter benutzt.
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