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Sättigung scheinbar in Sicht: Umsätze am EBook-Markt wachsen kaum noch

17.02.16 Der E-Book-Anteil am Publikumsmarkt steigt derzeit in Deutschland nur noch leicht: 4,7 Prozent betrug das Wachstum im vergangenen Jahr. Das meldet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Kooperation mit GfK Entertainment zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

 (Bild: Deutsche Telekom)
Bild: Deutsche Telekom
2015 betrug der Umsatzanteil von E-Books am gesamten Publikumsbuchmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) 4,5 Prozent. Im Jahr zuvor lag der bei 4,3 Prozent. Die Steigerungsrate entsprach im Vorjahr noch 7,6 Prozent. Der Markt gehe also langsam auf eine Sättigung zu.

Trotzdem sagt Heinrich Riethmüller'Heinrich Riethmüller' in Expertenprofilen nachschlagen , Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: "E-Books sind fester Bestandteil des Buchmarktes 2015, auch wenn sich die Dynamik des Umsatzwachstums im Publikumsmarkt weiter abgeschwächt hat. Um für die nächsten Jahre auf dem Markt gut aufgestellt zu sein, bleibt der Vertrieb von E-Books deshalb auch für den Buchhandel vor Ort das Zukunftsthema Nummer eins." .

Die Umsatzanteile der Warengruppen:
  • Kinder- und Jugendbuch: 4 Prozent (2014: 5 Prozent)
  • Belletristik: 86 Prozent (2014: 84 Prozent)
  • Ratgeber: 4 Prozent (2014: 5 Prozent)
  • Sachbücher/Lexika: 5 Prozent (2014: 6 Prozent)
Der Anteil und die Anzahl der EBook-Käufer am Publikumsmarkt stagnieren, glaubt der Börsenverein: Zu den EBook-Käufern gehörten 2015 5,7 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren und damit 3,9 Mio. Menschen, ebenso viel wie 2014.

Da der EBook-Markt in der Vergangenheit kräftiger wuchs, wird nun wohl wieder das S-Wort (Sättigung des deutschen EBook-Marktes) durch die Medien geistern. Wieso es jedoch keine Wachstumsgrenzen für elektronisches Lesen gibt, hat iBusiness in der Analyse 'Lesezukunft' nachgewiesen,
  • So verlagert sich der Umsatz von den klassischen Kanälen (Verlage) in neue Kanäle (Selfpublishing, Datenbanken, Apps)
  • Diese neuen Kanäle werden entweder gar nicht erfasst (Umsätze fehlen in der Statistik)...
  • oder haben andere Pricings: so verkaufen Selfpublisher viel billiger als Verlage - damit sinkt der Umsatz, aber nicht die Zahl verkaufter Exemplare, ein typisches Phänomen disruptiver Märkte
  • Bedeutet: Das Wachstum flacht nur in den alten Verkaufskanälen ab, nicht aber insgesamt und auf den neuen Kanälen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer )

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