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Sicherheitsrisiko Mobile: Sechs Strategien gegen Datenklau in Unternehmen

29.11.2013 Mobile Geräte lösen bei zahlreichen IT-Entscheidungsträgern Bedenken in Sachen IT-Sicherheit aus. So gaben bei einer Studie von Kaspersky   vier von zehn Entscheidern an Angst vor Datenverlust durch Smartphones und Co. zu haben - ein Wert der über dem weltweiten Durchschnitt (37 Prozent) liegt.

Zudem befürchtet ein knappes Drittel (32 Prozent) der europäischen Organisationen einen Verlust der mobilen Geräte. Ein gutes Viertel (26 Prozent) sieht auf dem Smartphone gespeicherte persönliche Informationen gefährdet. Während 20 Prozent ein ungutes Gefühl hat, dass ein Gerät mit Malware infiziert wird oder Dritten unautorisierten Zugang gewährt. Auch Geräte- beziehungsweise Funktionsschäden zählen mit 18 Prozent zu den fünf größten "mobilen Bedenken" europäischer IT-Entscheider.

Jedem fünften deutschen Arbeitnehmer (20 Prozent) wird vom Arbeitgeber ein Smartphone gestellt. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es noch acht Prozent. 40 Prozent der Arbeitnehmer verwenden darüber hinaus ihr privates Gerät zum Teil für berufliche Zwecke. Das Thema IT-Sicherheit spielt dabei nur zum Teil eine Rolle.

Damit sensible Daten auf Smartphones und Tablets - egal ob private oder von der Firma gestellte - nicht das Firmennetzwerk verlassen, empfiehlt Kaspersky Lab die folgenden Themen zu beachten:
  1. Choose-your-own-Device (CYOD): Mit CYOD-Konzepten bieten Unternehmen den Mitarbeitern gemäß ihren Sicherheitsrichtlinien diejenigen mobilen Geräte an, die einen für das Unternehmen adäquaten Grundschutz aufweisen und von Beginn an den Sicherheitsrichtlinien entsprechen.
  2. Mobile Device Management (MDM): Sicherheitskonzepte für Unternehmen sollten eine einheitliche Sicht auf alle Geräte bieten. Denn neben Servern und Workstations müssen auch Notebooks, Tablets und Smartphones verwaltet werden. Mit MDM können IT-Administratoren alle eingesetzten Geräte überblicken und zentrale Sicherheitsrichtlinien durchsetzen.
  3. Verschlüsselung: Moderne Unternehmensplattformen sind in der Lage, übertragene Daten durch eine transparente Datenverschlüsselung für den gesamten Datenträger oder auf Dateiebene zu schützen.
  4. Endpoint-Sicherheit: Neben Verschlüsselungstechnologien sollten in Unternehmensnetzen jeder Größe alle Endpoints - also auch die mobilen - vor Malware geschützt sein. Sicherheitslösungen schützen mobile Geräte.
  5. Diebstahlschutz: Mit Diebstahlschutzfunktionen können Firmen aus der Ferne reagieren, wenn mobile Geräte gestohlen werden oder verloren gehen. Zudem können auch Daten remote gelöscht oder gesperrt werden.
  6. Sicherheitsrichtlinien: Unternehmen sollten auch für die Nutzung mobiler Geräte Sicherheitsrichtlinien aufstellen und klare Regeln definieren.
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