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Prozessautomatisierung: Unternehmen hinken hinterher
16.07.2018 Während digitale Assistenten in privaten Haushalten und Smartphones eine durchaus nennenswerte Verbreitung finden, werden sie in Unternehmensanwendungen kaum verwendet. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des CER Center for Enterprise Research der Universität Potsdam im Auftrag von Unit4 , einem Anbieter von Unternehmensanwendungen.
14 Prozent der Befragten Organisationen nutzen ein PSA-Tool
Nur 14 Prozent der befragten Organisationen nutzen gegenwärtig ein Professional Services Automation (PSA)-Tool, das die Basis für die Initiierung, Planung, Einteilung und das Management der Ressourcen in Projekten und Dienstleistungen bildet. Der zukünftige Einsatz eines PSA-Tools wird überraschenderweise nur von einem Viertel der befragten Unternehmen als wichtig eingestuft. Dies ist nach Ansicht der Autoren der Studie nicht in einer Ablehnung solcher Systeme begründet, sondern eher darin, dass der Begriff der Professional Services Automation und ihr voller Funktionsumfang in vielen Dienstleistungsorganisationen noch nicht vollständig bekannt sind.Ein wenig anders verhält es sich mit der Sprachsteuerung: 90 Prozent der befragten Unternehmen nutzen diese teilweise, allerdings nur drei Prozent intensiv. Aus Sicht des Center for Enterprise Research kann daraus abgeleitet werden, dass die Sprachsteuerung zwar mit Assistenten wie Alexa oder Siri in Verbindung gebracht wird, aber noch nicht mit betrieblichen Anwendungssystemen.
