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Gründer sammelten 2014 60 Millionen Euro in der Crowd

12.02.2015 2014 sammelten in Deutschland Selbstständige, Start-ups und Einzelprojekte Investitionen in Höhe von knapp 60 Millionen Euro von der Crowd ein. Über die Hälfte des Volumens entfiel dabei auf das Segment Crowdlending. Crowdinvesting differenziert sich aus und Crowdfunding verzeichnet ein deutliches Wachstum.

Finanzierungen mit der Crowd werden immer beliebter (Bild: Paul Underhill 2009)
Bild: Paul Underhill 2009
Bild: Paul Underhill 2009 unter Creative Commons Lizenz by-sa
Finanzierungen mit der Crowd werden immer beliebter
Die Finanzierung von Projekten, Start-ups und Selbstständigen über die Crowd hat in Deutschland zugelegt. Insgesamt konnten knapp 60 Millionen Euro alternatives Finanzierungsvolumen im Jahr 2014 vermitteln werden, hat die Online-Plattform Fuer-gruender.de   in ihrer jüngsten Auswertung Crowdfinanzierung in Deutschland   ermittelt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Das Crowdfunding (Gründungen in der Crowd) erreichte 2014 rund 8,7 Millionen Euro, nach 5,4 Millionen Euro im Jahr 2013 (plus 60 Prozent) und bei 1.058 erfolgreichen Projekten (plus 15 Prozent).
  • Das durchschnittliche Crowdfunding-Volumen bei erfolgreichen Projekten lag 2014 bei 8.200 Euro (2013: 5.800 Euro). Die Erfolgsquote seit 2010 ist mit gut 53 Prozent deutlich besser als im internationalen Vergleich. 2014 lag die Quote erfolgreich finanzierter Unternehmen und Projekte auf deutschen Seiten bei 61 Prozent.
  • Beim Crowdinvesting - hier werden Finanzmittel meist als partiarische Darlehen zur Verfügung gestellt - nahm das Durchschnittsvolumen von 230.000 Euro (2013) auf 260.000 Euro (2014) zu. Zu beachten ist dabei, dass auch immer mehr Immobilienprojekte mittels Crowdinvesting finanziert werden, die ein größeres Volumina als Start-up-Finanzierungen mitbringen.
Unklar ist weiterhin die Zukunft der Crowdfinanzierung. "Sorge bereitet vor allem das Kleinanlegerschutzgesetz, das 2015 kommen wird", sagt Jens Schleuniger , Geschäftsführer bei Für-Gründer.de. Viele Plattformen fürchten eine Gefährdung des jungen Marktes durch Überregulierung und aufwändige Dokumentationspflichten.

Die Studie 'Crowdfinanzierung in Deutschland' erscheint quartalsweise auf der Informationsplattform Für-Gründer.de.
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