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Internetwirtschaft nimmt Fachkräfte nicht ernst genug

23.07.2008 Bei der Suche nach Bewerbern auf vakante Stellen richten sich die Unternehmen nicht nach den Nutzungsgewohnheiten potenzieller neuer Mitarbeiter. Beim Recruiting über Netzwerke haben die Branchenunternehmen noch Nachholbedarf, so eine Studie.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Die digitale Wirtschaft setze zu sehr auf Masse statt Klasse, sind sich Andre Ricker und Dwight J. Cribb sicher. Denn Ricker untersuchte im Rahmen einer Diplomarbeit für die Hamburger Personalberatung Dwight Cribb   , wo die Unternehmer ihre neuen Angestellten suchen - und wo diese sich am liebsten ansprechen lassen. Die Firmen setzen vermehrt auf klassische Online-Stellenbörsen, in denen die Bewerber häufig vertreten sind. Allerdings gelten die Stellenbörsen bei den Nachwuchstalenten als unattraktiv.

Nur 14 Prozent von ihnen haben eine zustimmende Haltung gegenüber den Stellenbörsen im Web. Stattdessen präferieren sie die eine persönliche Ansprache über berufliche Netzwerke mit 71 Prozent Zustimmung. Mit 65 Prozent freuen sie sich auch über eine Kontaktaufnahme seitens der Unternehmen im privaten Umfeld. Jobausschreibungen auf den Unternehmensseiten im Web sind mit 48 Prozent Zustimmung noch recht beliebt. Und mit 27 Prozent sind selbst die Anzeigen in Tageszeitungen immer noch deutlich beliebter als die Online-Stellenbörsen, die es nur auf 17 Prozent Zustimmung bringen.

Qualifizierteres Personal erreiche man am ehesten über einen "direkten, ehrlichen und offenen Umgang mit den Kandidaten über Netzwerke", resümiert Dwight Cribb.
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