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Eine Frage der Architektur, nicht der Funktionen
16.11.2017 Vielfach wird von Marketing-Software gefordert, die Komplexität zu reduzieren. Dies kann jedoch nur für die Marketing-Intelligenz und deren Anwendung gelten, nicht für die Integration der Systeme. Hier gilt: Wer mehr will, muss in die Tiefe gehen.
Die Herausforderung des Systeme 2.0 liegt darin, Kanalgrenzen zu überwinden und ein integriertes Werkzeug zu liefern. Aber auch dieses Konzept hat Schwächen: Vielen Systemen der ersten Generation merkt man an, dass einfach weitere Funktionen "angeflanscht" wurden, um sie zu einem universellen Werkzeug zu machen. Ihre ursprüngliche Ausrichtung auf eine Einzeldisziplin können sie so nicht wettmachen.
Entsprechend ist die Herausforderung für Marketer nicht unbedingt geringer geworden, die richtige Software-Entscheidung zu treffen. Der Fokus richtet sich nun allerdings weniger auf den Funktionsumfang, sondern viel mehr auf die Frage nach der richtigen Architektur. Diese wird langfristig viel entscheidender sein. Denn: Es steht wohl außer Zweifel, dass auch in Zukunft neue Marketinkanäle neue Software-Funktionen erfordern. Ausschlaggebend ist daher die Frage, ob sich diese Erweiterungen mit der bestehenden Architektur auch leicht umsetzen lassen.
