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Künstliche Intelligenz: Lehrer fürchten nicht um ihre Jobs

14.05.2019 Nur fünf Prozent der Lehrer erwarten, bis 2030 durch digitale Technologien ersetzt zu werden. Jeder vierte Lehrer glaubt dagegen, dass ihn Künstliche Intelligenz bei der Beurteilung von Schülern unterstützen wird.

 (Bild: Condesign/Pixabay)
Bild: Condesign/Pixabay
Kollege Roboter wird Lehrern in absehbarer Zeit keine Konkurrenz machen - davon ist zumindest die große Mehrheit der Lehrerschaft überzeugt. Nur fünf Prozent der Lehrer erwarten, dass Künstliche Intelligenz (KI) bis zum Jahr 2030 den Großteil ihrer Aufgaben übernimmt - 93 Prozent können sich das dagegen nicht vorstellen. Dieser digitalen Schlüsseltechnologie wird im Unterricht allgemein eher wenig zugetraut.

Lediglich vier Prozent der Lehrer glauben, dass KI die Vermittlung von Fachwissen übernimmt, während Lehrer ausschließlich für pädagogische Aufgaben zuständig sind. Dem stehen 93 Prozent der Lehrer gegenüber, die damit nicht rechnen. Jeder neunte Lehrer (11 Prozent) erwartet, dass KI dem Lehrer Freiraum verschafft, um individuell auf Schüler eingehen zu können, 86 Prozent sehen das nicht. Jeder Achte (zwölf Prozent) glaubt, dass KI zum Unterrichtsalltag gehören wird, 84 Prozent nicht. Und nur jeder vierte Lehrer (23 Prozent) kann sich vorstellen, dass KI es ermöglicht, die Stärken und Schwächen der Schüler frühzeitig zu erkennen, um sie besser fördern zu können. Drei Viertel (73 Prozent) bezweifeln das. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Lehrerinnen und Lehrern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  . Gefragt wurde nach der Erwartung, ob die genannten Szenarien im Jahr 2030 jeweils verbreitet oder nicht verbreitet sein werden.
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