Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
B2B-Internethandel wächst auf 476 Milliarden Euro
01.10.2024 Der B2B-Commerce wächst 2023 über alle betrachteten Wirtschaftszweige hinweg um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist jetzt 476 Milliarden Euro schwer.
"Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass der E-Commerce im B2B-Handel weiterhin an Bedeutung gewinnt. An die besonders starken Wachstumsschübe während der Coronapandemie kann der Markt jedoch aktuell und auch künftig nicht anknüpfen: Für 2024 ist ein geringeres Wachstum im B2B-Internethandel von etwa 6,6 Prozent zu erwarten", ordnet Hansjürgen Heinick, Senior Consultant am IFH KÖLN, die Ergebnisse ein.
Großteil der Umsätze über Onlineshops generiert
Nach wie vor bleiben Marktplätze der klare Wachstumstreiber im B2B-Internethandel der Hersteller und Großhändler mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 21,5 Prozent (2018 bis 2023). Ihren Marktanteil von 25 Prozent konnten die Online-Marktplätze jedoch 2023 nicht weiter ausbauen. Entsprechend wird wie in den Vorjahren der Großteil der Umsätze (75 Prozent) über Onlineshops umgesetzt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) macht ihren Onlineshop offen für alle verfügbar, knapp acht von zehn Unternehmen (78 Prozent) bieten außerdem ein digitales Kundenportal an. Besonders relevant ist auch das Thema Direktvertrieb: 85 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie bereits an Privatkundschaft verkaufen.Um weitere Wachstumspotenziale zu aktivieren, monetarisieren die befragten Unternehmen insbesondere
- Expresslieferservices (57 Prozent),
- Reparaturservices (42 Prozent) und
- Aufbauservices (36 Prozent)
- sowie den Verleih von Maschinen und Fahrzeugen (35 Prozent).
Beliebtestes Monetarisierungsmodell für den Maschinen- und Fahrzeugverleih (49 Prozent), Online-Retouren (40 Prozent) sowie die Vergabe von Krediten an Kunden (46 Prozent) ist das Abo-Modell. Bei der Expresslieferung (43 Prozent) sowie Reparaturservices (37 Prozent) überwiegt hingegen die Zahlung pro Nutzung. Doch nicht alle Services werden monetarisiert: Kostenfreie Services bleiben aus Unternehmenssicht relevant, um im Wettbewerb zu bleiben (47 Prozent) und sich von der Konkurrenz zu differenzieren (42 Prozent).
Im Rahmen des B2B-Marktmonitor beleuchtet das ECC KÖLN zusammen mit Creditreform , Intershop und CGI die Entwicklung der B2B-Commerce-Umsätze und B2B-Unternehmen sowie aktuelle und zukünftige Trends im B2B-Handel in Deutschland.
