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Telemedizin: Jeder Vierte würde zu einem Online-Arzt gehen

06.07.2016 Die Zahl der Ärzte auf dem Land sinkt in vielen Regionen: Telemedizin lautet für viele deshalb der Schlüssel zu einer gesicherten medizinischen Versorgung. Jeder Vierte könnte sich vorstellen, bei einem Internet-Arzt eine zweite Meinung einzuholen.

 (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen im Auftrag der Deutschen Bank zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und der Initiative Deutschland - Land der Ideen zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zeigt jedoch, dass bei der Nutzung von telemedizinischen Anwendungen Wunsch und Wirklichkeit stark auseinander klaffen. So nutzen bisher nur zwei Prozent der Befragten ab 14 Jahre die Möglichkeit, eine zweite Meinung beim Online-Arzt einzuholen, 25 Prozent können es sich jedoch vorstellen. Und erst ein Prozent hat bisher persönliche Gesundheitsdaten wie den Blutdruck automatisch messen lassen und digital an den Arzt übermittelt - 46 Prozent wären jedoch dazu bereit.

15 Prozent bestellen Medikamente im Internet

Auch bei anderen digitalen Gesundheitsangeboten sind die Menschen in Deutschland eher zurückhaltend. Laut Umfrage bestellen 15 Prozent der Befragten Medikamente überwiegend online - 25 Prozent würden das in Zukunft tun. Arzttermine vereinbaren bisher nur sieben Prozent im Netz, aber 47 Prozent können es sich vorstellen.

Spezialdiagnostik aus der Ferne

Besonders großes Potenzial für die elektronischen Gesundheitshelfer liegt laut Umfrage im Bereich Prävention und Vorsorge. Angebote wie Online-Sprechstunden seien zudem gut geeignet, um chronisch Kranke oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen medizinisch zu betreuen, etwa indem Gesundheitsdaten wie der Blutdruck via Internet an den betreuenden Arzt übermittelt werden.

Um vorhandenes Potenzial zu nutzen, müssten jedoch digitale Dienstleistungen wie Online-Sprechstunden als kassenärztliche Leistung anerkannt sein. Bereits vorhandene Ansätze und Ideen sollten darüber hinaus stärker bekannt gemacht werden und flächendeckend zum Einsatz kommen.

(Autor: Susan Rönisch )

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