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Arbeitnehmer fühlen sich gut gerüstet für Digitalisierung

05.02.2018 Über die Hälfte der Arbeitnehmer sehen sich schon gut für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet - im Westen von Deutschland, mit 68 Prozent, sogar noch mehr als im Osten (57 Prozent), so eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Marktforscher Kantar Emnid für 'Wer liefert was  '. Allerdings gibt es eine Einschränkung:

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Nur 15 Prozent der Befragten glauben allerdings, dass auch ihr Unternehmen gut auf die Digitalisierung vorbereitet ist. Betrachtet man den öffentlichen Dienst, den Handel, den Dienstleistungssektor und die Industrie im Vergleich, überrascht der Handel: Rund ein Viertel der Befragten aus dem Handelsbereich glauben, dass keinerlei Maßnahmen notwendig seien, um zukunftsfähig zu bleiben.

Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen vermehrt in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. 67 Prozent der Befragten sehen die adäquate Schulung von Mitarbeitern als wichtigste Aufgabe für ein Unternehmen, um sich für die Herausforderungen der Digitalisierung zu rüsten. 49 Prozent geben außerdem an, dass die IT veändert beziehungsweise angepasst werden muss, um in Zukunft bestehen zu können. Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, erachten 48 Prozent als essenziell, neue Mitarbeiter einzustellen, wird von 46 Prozent als wichtig angesehen. Interessanterweise glauben nur 26 Prozent, dass die Veränderung des Geschäftsmodells eine gute Strategie darstellt.

78 Prozent der Freiberufler geben an, sich "eher" oder "voll und ganz" für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet zu sehen. In einigem Abstand folgen Angestellte (71 Prozent) und Beamte (60 Prozent). Das Schlusslicht bilden mit nur 52 Prozent die Arbeiter.
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