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Wie der KI-Boom der Gaming-Industrie schadet
04.08.2026 Und nein: Es sind nicht die computergenerierten Inhalte, die das Problem darstellen.
Insgesamt hatte fast die Hälfte der befragten GamerInnen den Kauf neuer Hardware geplant. Nur elf Prozent setzten ihre Anschaffungen trotz der höheren Preise wie vorgesehen um. 30 Prozent wollten in diesem Jahr grundsätzlich keine neue Gaming-Hardware kaufen, weitere sechs Prozent kaufen nach eigenen Angaben generell keine entsprechenden Produkte.
Arbeitsspeicher besonders betroffen
Am häufigsten verschoben GamerInnen den Kauf von Arbeitsspeicher. 16 Prozent stellten eine geplante Anschaffung zurück. Bei Spielekonsolen waren es neun Prozent, bei Grafikkarten acht Prozent und bei Festplatten sechs Prozent. Als einen Grund für die Preisentwicklung nennt der Verband die wachsende Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern durch den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Chips werden zugleich in zahlreichen Gaming-Produkten benötigt. "Der KI-Boom hat die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen Chips und Halbleitern deutlich erhöht", sagt Felix Ansmann , Gaming-Experte beim Bitkom. Die Folgen seien deshalb auch bei Gaming-Produkten deutlich zu spüren.Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Preissensibilität in einem Markt hin, in dem technische Upgrades regelmäßig einen wichtigen Teil des Umsatzes ausmachen. Besonders größere Anschaffungen wie neue Konsolen oder Grafikkarten werden bei steigenden Preisen offenbar aufgeschoben. Die Befragung wurde von Bitkom Research zwischen der 20. und 24. Kalenderwoche 2026 telefonisch durchgeführt. Mehrfachnennungen waren möglich. 16 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort.
