Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

KI drückt Nachfrage

Wie der KI-Boom der Gaming-Industrie schadet

04.08.2026 Und nein: Es sind nicht die computergenerierten Inhalte, die das Problem darstellen.

 (Bild: ChatGPT/Sebastian Halm)
Bild: ChatGPT/Sebastian Halm
Die gestiegenen Preise für Grafikkarten, Konsolen und Arbeitsspeicher drücken die Nachfrage nach Gaming-Hardware - und das schadet mittelbar auch den Triple-A-Produkten, die performative Infrastrukturen benötigen. Mehr als ein Drittel der GamerInnen in Deutschland hat geplante Anschaffungen in diesem Jahr verschoben: 37 Prozent der GamerInnen in Deutschland üben 2026 wegen gestiegener Preise erstmal Verzicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von Bitkom   unter 1.205 Personen ab 16 Jahren, darunter 663 GamerInnen.

Insgesamt hatte fast die Hälfte der befragten GamerInnen den Kauf neuer Hardware geplant. Nur elf Prozent setzten ihre Anschaffungen trotz der höheren Preise wie vorgesehen um. 30 Prozent wollten in diesem Jahr grundsätzlich keine neue Gaming-Hardware kaufen, weitere sechs Prozent kaufen nach eigenen Angaben generell keine entsprechenden Produkte.

Arbeitsspeicher besonders betroffen

Am häufigsten verschoben GamerInnen den Kauf von Arbeitsspeicher. 16 Prozent stellten eine geplante Anschaffung zurück. Bei Spielekonsolen waren es neun Prozent, bei Grafikkarten acht Prozent und bei Festplatten sechs Prozent. Als einen Grund für die Preisentwicklung nennt der Verband die wachsende Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern durch den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Chips werden zugleich in zahlreichen Gaming-Produkten benötigt. "Der KI-Boom hat die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen Chips und Halbleitern deutlich erhöht", sagt Felix Ansmann , Gaming-Experte beim Bitkom. Die Folgen seien deshalb auch bei Gaming-Produkten deutlich zu spüren.

Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Preissensibilität in einem Markt hin, in dem technische Upgrades regelmäßig einen wichtigen Teil des Umsatzes ausmachen. Besonders größere Anschaffungen wie neue Konsolen oder Grafikkarten werden bei steigenden Preisen offenbar aufgeschoben. Die Befragung wurde von Bitkom Research   zwischen der 20. und 24. Kalenderwoche 2026 telefonisch durchgeführt. Mehrfachnennungen waren möglich. 16 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Experten-Profile Genannte Personen: