Bitte aktivieren Sie Javascript in ihrem Browser um alle Vorteile von iBusiness nutzen zu können.
Bye bye 3rd Party Cookies, hello People-Based Marketing! Erfahren Sie, wie Targeting-Mechanismen in der Post-Cookie-Ära neu gedacht werden. Der Vortrag zeigt Ihnen, welche Mechanismen betroffen sind und wie sich diese für Ihr Business mittels People-Based Marketing substituieren und sogar verbessern lassen.
Programm ansehen
Unser Video zeigt, wie Sie auf iBusiness mit Webinaren und Virtuellen Konferenzen schnell, einfach und preiswert zahlreiche hochkarätige B2B-Leads für Ihren Vertrieb generieren können.
Video abrufen
Bild: Hightext

Sperrt das Internet komplett

05.12.2007 - Die Pornoindustrie schießt sich derzeit immer mehr auf Arcor ein. Was sie allerdings unter dem Vorwand Jugendschutz fordert, sieht für mich eher nach Zensur aus.

von Susan Rönisch

Diesen Artikel weiterlesen?

Für Ihre Registrierung erhalten Sie ein Kontingent von fünf kostenfreien Abrufen für Premium-Analysen. Jeden Kalendermonat erhalten Sie zudem einen weiteren kostenfreien Abruf. Wenn Sie noch keinen Account bei uns haben: Einfach kostenfrei registrieren.

Jetzt registrieren!
Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

Marcus Dressler
Von: Marcus Dressler ,  onSite internet services ,  Verbindungen
Am: 06.12.2007

Zu: Sperrt das Internet komplett

Hallo Frau Rönisch,

ich denke, es geht hier um etwas ganz anderes als den Jugendschutz und irgendwelche Verstöße dagegen.

Ich finde es sogwar belustigend, denn hier wir exemplarisch die Ohnmächtigkeit unserer Mediengesetze gegen die Spielregeln des Internet demonstriert.

Hier geht es einfach darum, dass einem Anbieter in Deutschland unter dem Gesetzesmantel derart viele rechtliche Auflagen für seine Internetpräsenz gemacht werden, dass eine vernünftige Gewinnerzielungsabsicht kaum noch möglich ist.

Siehe alleine die widersprüchlichen Mustervorlagen aus der Feder jener, welche ja korrekte Rechtsauslegung für sich beanspruchen und die daraus wieder resultierende Abmahnwut.

So ist es nicht verwunderlich, dass ein betroffener Anbieter gegen diese Gängeleien mit quasi den eigenen Waffen zu Felde zieht.

Er mahnt genau die Medienmächtigen ab, welche weitaus größere Medienmacht zustande bringen können als er und somit sorgt er möglicherweise für einen Präzedenzfall - welcher natürlich seiner gesamten Branche nutzen wird.

Die Sperrung von Google-Seiten wird niemand akzeptieren, obgleich die Mitstörerhaftung hier aus meiner Sicht durchaus eine Berechtigung hätte.

Nicht dass ich gegen gesetzliche Regelungen wäre, jedoch wie diese in unserer Zeit praktiziert werden, führt gesunden Menschenverstand ad absurdum und erinnert mich persönlich einmal mehr ans Kasperletheater.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie dieses Thema ausgeht, denn es wird Folgen haben - in welcher Richtung auch immer.

Viele Grüße

Marcus Dressler
onSite internet services
www.onSite.org
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?